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"Zukunft braucht Herkunft"

Johanna Hederer und Ludwig Burger meistern erfolgreich erste Hürde beim Landeswettbewerb "Alte Sprachen"

 

"Zukunft braucht Herkunft". Unter diesem Motto steht  der diesjährige Landeswettbewerb Alte Sprachen, an dem sich auch wieder eine Reihe von Schülerinnen und Schülern des Albrecht-Ernst-Gymnasiums beteiligt und zwei davon einen herausragenden Erfolg erzielt haben.
„Zukunft braucht Herkunft“. Mit diesen Worten umschreibt der Philosoph Odo Marquard, von welch großer Bedeutung es für den Einzelnen und für die Gemeinschaft ist, sich der Voraussetzungen des eigenen Denkens, Handelns und Seins bewusst zu sein. Die Auseinandersetzung mit den beiden europäischen Basissprachen Latein und Griechisch kann hier einen wichtigen Beitrag liefern: Antike Texte aus den Bereichen Staatstheorie, Philosophie, Dichtung, Rhetorik und Recht führen an die Wurzeln der abendländischen Geistesgeschichte heran und vermitteln ein tieferes Verständnis der Gegenwart. Die eigene Kultur kann so als das Ergebnis einer langen Tradition begriffen werden.
Der Landeswettbewerb Alte Sprachen fördert deshalb die kreative Auseinandersetzung mit den geistigen Grundlagen Europas. Besonders erfolgreich leisteten Ludwig Burger und Johanna Hederer diese Auseinandersetzung. Betreut von Griechisch- und Lateinlehrer Alois Mayr meisterten sie die erste Hürde des drei Runden umfassenden Wettbewerbs mit Bravour. Johanna Hederer gehört in Griechisch, Ludwig Burger sogar in Griechisch und Latein zu den 50 besten Teilnehmern der ersten Runde in Bayern, die sich Anfang Oktober in der zweiten Runde mit einer weiteren vom Kultusministerium gestellten  Aufgabe auseinandersetzen dürfen. Sollten sie auch diese Herausforderung meistern und zu den 10 Besten gehören, wartet in der dritten Runde ein Colloquium mit Vertretern der Universität und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.
Die Sieger dieser letzten Runde des Wettbewerbs werden von der Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.