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"Zauberhafte" Musik beim Sommerkonzert

Publikum von der konzertanten Aufführung von Mozarts "Zauberflöte" begeistert

Mit einem zauberhaften Konzert an einem herrlichen Sommerabend verwöhnten Musiker und Sänger am Albrecht-Ernst-Gymnasium ihr zahlreiches Publikum.

Auf dem Programm stand mit der "Zauberflöte" Mozarts wohl populärste Oper, und zwar in konzertanter Aufführung.
Forsch und frisch eröffnete ein Quartett des LK Musik mit der Ouvertüre das Konzert, das das Vororchester unter der Leitung von Günter Simon als zweites beteiligtes Ensemble fortsetzte. Mit natürlichem und unbekümmertem Charme sang Stefan Schneider als „Vogelfänger“ Papageno die berühmte Arie. Überhaupt waren die gesanglichen Leistungen von Ines Galinski mit ihrem klangschönen Sopran, mit dem sie auch die höchsten Töne in beeindruckender Manier meisterte, von Jakob Kress, der ausdrucksstark und mit profunder Tiefe unter anderem den Part des Sarastro souverän bewältigte und eben Stefan Schneider, der mit seinem schnörkellosen Tenor das Trio komplettierte, das für die Höhepunkte des Abends sorgte. Vor allem die wunderbaren Duette „Von Männern, welche Liebe fühlen“ oder „Papagena und Papageno“ sangen sie in wechselnden Rollen jeweils mit einer beeindruckenden Intonationssicherheit und erfrischenden Leichtigkeit.
Ob schwebend, einfühlsam bei „Männer, welche Liebe fühlen“, majestätisch erhaben beim „Marsch der Priester“ oder rasant perlend beim Finale „Es sieget die Stärke“, das große Schulorchester unter Leitung von Petra Hanke demonstrierte eindrucksvoll seine große Variabilität und Ausdruckskraft. Die verschiedenen Besetzungen, in denen Mitglieder des Leistungskurses Musik auftraten, standen dem in nichts nach. Herauszuheben ist aber Theresa Schröttle, die mit ihrer „Zauberflöte“ vor allem bei der berühmten Arie der Königin der Nacht mit ihrer technischen Brillanz wirklich alle verzauberte.
Damit das Publikum auch die Handlung der Oper nachvollziehen kann, hatte man einen besonderen Erzähler an den Rand der Bühne platziert: Kai Weeber, Schwabens bester Vorleser, trug die Geschichte textsicher, launig, ausdrucksstark und durchaus auch mit ironischem Witz vor, eine ideale Ergänzung zu den hervorragenden musikalischen Leistungen, die das Publikum zu langanhaltendem Applaus veranlassten, was ihnen die Akteure mit einer Wiederholung des „Papagena und Papageno“ Duetts dankten.

Bilder vom Konzert....