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"Wir wollen Mauern überwinden!"

Mit einem ökumenischen Gottesdienst begann das neue Schuljahr am Albrecht-Ernst-Gymnasium

„Wir wollen Mauern überwinden“ lautete das Thema des ökumenischen Gottesdienstes, der für die fast 800 Schülerinnen und Schüler, 70 Lehrkräfte und zahlreiche Eltern des unseres Albrecht-Ernst-Gymnasiums in der vollbesetzten St. Jakobskirche am Beginn des neuen Schuljahrs stand. Zu Beginn des Gottesdienstes gedachte die Schulfamilie Julia Golder, die während der Ferien bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Studiendirektor Günther Schmalisch stellte in Erinnerung an die Schülerin eine brennende Kerze auf den Altar. Auch in die Gebete wurden sie und ihre Angehörigen eingeschlossen. In mehreren Stationen mit selbst verfassten tiefsinnigen, lebensnahen Texten und Szenen und Liedern brachte eine Schülergruppe der achten Klassen der Schulgemeinde ihre Gedanken zu einem guten Miteinander sehr eindrucks- und phantasievoll nahe. Dabei zeigten sie, wie durch Vorurteile, Unwahrheiten, Ausgrenzungen Mauern zwischen Menschen entstehen und wie man diese durch Verständnis, Respekt, Nächstenliebe und gegenseitige Achtung überwinden kann, wie der Zöllner Zachäus, der sich durch die Begegnung mit Jesus öffnet, Fehler zugibt und neues Vertrauen fasst. Jeder Mensch ist wertvoll und hat besondere Fähigkeiten und deshalb wichtig, auch für die Klassen- und Schulgemeinschaft.

Obwohl zahlreiche Gymnasien in Bayern in diesem Jahr eine rückläufige Zahl an Neuanmeldungen zu vermelden hatten, konnte diese am A-E-G im Vergleich zum Vorjahr sogar weiter gesteigert werden. Studiendirektor Günther Schmalisch freute sich, 112 neue Kinder in der Schulfamilie begrüßen zu können. Dies sei auch ein Beleg für die hohe Akzeptanz, die das besondere pädagogische Konzept, verbunden mit dem vielbeachteten Raumkonzept bei den Eltern findet. Gespannt, freudig und durchaus stolz, jetzt endlich auch aufs Gymnasium gehen zu dürfen bezogen die jüngsten A-E-Gler begleitet von ihren Tutoren und Klassenleitern nach dem Gottesdienst ihre Lernlandschaft. „Ich bin schon gespannt, auf das, was kommt“, „ich freue mich, in solch einer schönen Schule lernen zu dürfen“ so und so ähnlich lauteten die ersten Kommentare der Jüngsten. „Wir sind bemüht, den Kindern den Übergang so leicht wie möglich zu machen. Deswegen versuchen wir auch alle genannten Wünsche bei der Klassenzusammensetzung zu berücksichtigen, was viel Arbeit mit sich bringt, die wir aber gerne leisten“, betonte Schmalisch. Tutoren, die die Kinder in den ersten Wochen begleiten und ein Kennenlerntag sind weitere Maßnahmen. Begrüßen konnte er auch elf neue Gesichter im Kollegium und hob die überaus günstige durchschnittliche Klassenstärke von 25,62 in den 24 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 hervor. „Es gibt bei uns keine Klasse mit mehr als 29 Schülern“, betonte Schmalisch. Auch das langjährige und mit dem „Europäischen Schulmusikpreis“ ausgezeichnete Streicherklassenkonzept wird weitergeführt. Wie schon seit Jahren wird A-E-G weiterhin in allen Klassen und Fächern das Doppelstundenprinzip praktiziert und die differenzierten und individuellen Rückmeldungen über den Leistungsstand der Schüler in zwei Zwischenberichten anstatt eines Halbjahreszeugnisses erstellt. Dass sich die Zahl von Jungen und Mädchen, die das A-E-G besuchen immer mehr angleicht und die äußerst geringe Zahl von Jugendlichen, die das Flexibilisierungsjahr in Anspruch nehmen, zeigen, dass die pädagogischen Anstrengungen am A-E-G auch dahingehend Früchte tragen, stellte Schmalisch fest. Neben der vollständigen Erteilung des Pflichtunterrichts, einem umfangreichen Wahlunterrichtsangebot, einer weiter optimierten Lernzeitbetreuung, lege man in der Planung ein ganz besonderes Augenmerk auf ein ganzes Paket von Fördermaßnahmen, die eine individuelle Betreuung von Schülerinnen und Schülern in allen Klassenstufen ermöglichen.

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