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Wenn man Vertrauen ernten will, muss man es säen

Schulfamilie feiert Pfingstgottesdienst

"Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt," stand auf dem Liedblatt zum traditionellen ökumenischen Pfingstgottesdienst am A-E-G. Damit das Reden und Singen in diesem Gottesdienst aber nicht sinnlos verhallt, hatten sich engagierte Schülerinnen und Schüler aus den 9. Klassen in ökumenischer Eintracht und Begeisterung viele gute Gedanken gemacht, wie man die große Bedeutung des Wortes "Vertrauen" für unser Zusammenleben sicht- und hörbar machen kann.

Pfarrer Paul Sattler
begrüßte Schüler und Lehrer zu Beginn des "Open air" Gottesdienstes im oberen Pausehof und freute sich besonders über das Engagement und das eigenverantwortliche Arbeiten der Vorbereitungsgruppe.

Ob im Anspiel, in den Gebeten, den ausgesprochenen Gedanken und auch den Liedern, immer stand das Wort "Vertrauen" im Mittelpunkt und die Schüler legten Wert darauf, es nicht bei abstrakten Erklärungen zu belassen, sondern ganz konkrete Situationen aus dem eigenen Lebensbereich mit einzubeziehen und so ihre Mitschüler direkt anzusprechen. Deutlich wurde, dass eine Freundschaft, eine Familie, eine Klasse und auch eine Schulgemeinschaft nicht funktionieren kann, wenn das Vertrauen zueinander fehlt. Genauso so wichtig ist es aber auch zu bedenken, wie schwer es ist, verloren gegangenes Vertrauen wieder herstellen zu können. Deshalb sollte man sehr sorgsam und verantwortungsvoll damit umgehen.

Neben dem Vertrauen, das Menschen zueinander haben müssen, wurde aber auch das Vertrauen, dass man zu Gott haben kann und soll, angesprochen. Die Schüler waren sich dabei sehr wohl bewusst, dass dies oft schwierig ist, wenn man Ereignisse im Leben überhaupt nicht verstehen kann und man auch vom Reich Gottes, von seiner Nähe so gar nichts spüren und sehen kann. Dennoch, so fasste Pfarrer Sattler die vielen guten Gedanken der Schüler am Schluss zusammen, dürfen wir darauf vertrauen, dass "Gott es gut mit uns meint und uns nahe ist, wie er es in der Taufe zugesagt hat!"

Diese Botschaft enthielten auch die vielen teils fröhlichen, teils ruhigen Lieder, die von der Gottesdienstband gespielt und - das freute alle besonders - von der bereits verabschiedeten ehemaligen Abiturientin Ines Galinski so eindrucksvoll gesungen wurden, dass wie bei "The Power of Love" regelrecht Gänsehautfeeling entstand.

Bilder vom Gottesdienst...