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Weihnachtskonzert zweiter Teil

 

Die Zahl der musikalischen Talente und der Ensembles am Albrecht-Ernst-Gymnasium ist mitlwereile so hoch, dass ein Konzertabend nicht mehr ausreicht, um allen einen Auftritt zu ermöglichen, und auch die Aula hätte die Menge an Zuhörern auf einmal nicht mehr fassen können. Deshalb gab es in diesem Jahr das Weihnachtskonzert in zwei Teilen.
Im ersten zeigten vor allem die Schülerinnen und Schüler der Ober- und Mittelstufe ihr Können. Auf sowohl instrumental als auch gesanglich außerordentlich hohem Niveau präsentierten sich das große Schulorchester, der Leistungskurs Musik, die Bigband und weitere Ensembles.
Der zweite Teil gehörte dann ven vielen begeisterten jungen Musikern aus der Unterstufe.
Bis auf den allerletzten Sitz- und auch Stehplatz besetzt war nicht nur die Aula, sondern zu Beginn auch die Bühne, denn das Konzert wurde von dem riesigen Orchester der Streicherklassen 5a, 6a, 7a und 8a mit etwa 140 Schülern feierlich eröffnet. Souverän geführt von Günter Simon stimmten die jungen Streicher ihr Publikum mit exaktem, harmonischem Spiel und klarer Intonation ideal auf den Konzertabend ein.
Die weihnachtliche Stimmung griffen auch die Klassen 5c und 5d unter Leitung von Petra Hanke mit ihrem „Adorar al nino“, einem Krippenlied aus Venezuela mit Begeisterung „den Knaben zu verehren“.
Durch die Dauerberieselung in Kaufhäusern und Radio werden einem viele Weihnachtsklassiker oft verleitet, wenn Hits wie „Jingle bells“ , „Last Christmas, I gave you my heart“ oder „All I want for Christmas is you“ aber mit soviel Begeisterung und Natürlichkeit gesungen und gespielt werden, wie dies die Klassen 5e und 7d mit ihrer Musiklehrerin Silke Rottmann getan haben, wirken auch diese Lieder ansprechend, frisch und lebendig. Wenn Kinder ein Weihnachtskonzert geben, darf natürlich „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ nicht fehlen. Ein Chor aus Schülerinnen und Schülern der 5.Klassen sangen das berühmte Lied so herzerfrischend, dass man Rudolph förmlich durch die Aula fliegen sah.
Gewaltig in die Tasten griff anschließend Ludwig Burger, Klasse 6d. An der schuleigenen Steinmeyer Orgel bewies er mit einer Toccata von Dietrich Buxtehude sein großes musikalisches Talent, auf dessen weitere Auftritte man sehr gespannt sein darf.
Gespannt waren das Publikum dann auf den Hautpact des Abends, die Aufführung des Kindermusicals „Vater Martin“. In nur vier Wochen Probenzeit wurde die berühmte Geschichte des armen Schusters Martin, der scheinbar vergeblich auf Jesus als Gast wartet und erst spät erkennt, dass dieser in dem alten Straßenkehrer und der jungen Frau mit ihrem Baby bei ihm eingekehrt war, musikalisch, schauspielerisch und tänzerisch von den Klassen 6b und 6c einstudiert und zudem sehr ansprechende Kulissen mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Was die junge Truppe dann unter Leitung der neuen Musikpädagogin Silke Rottmann, die selbst auch noch die musikalischen Arrangements geschrieben hatte, auf die Bühne brachte, war begeisternd. Gesanglich und musikalisch auf hohem Niveau, absolut textsicher und mit viel schauspielerischem Talent boten die Akteure die rührende und zugleich nachdenklich stimmende Geschichte von Leo Tolstoi mit soviel Phantasie und Hingabe ihrem Publikum dar, dass der stürmische Applaus des Publikums der mehr als verdiente Lohn war.