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Weihnachtlicher Glanzpunkt

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert in der St- Jakobskirche

 

Alle Jahre wieder… So lautete nicht nur das erste Lied unseres Weihnachtskonzertes, in das direkt das Publikum einstimmte, der Liedtitel steht auch stellvertretend für eine lange Tradition an unserer Schule: dem alljährlichen Weihnachtskonzert. Wobei in diesem Jahr doch nicht alles „beim Alten“ war: Die beiden Musiklehrer Günter Simon und Petra Hanke sowie zahlreiche Musiker aus allen Jahrgangsstufen luden nicht in die Aula des A-E-G, sondern in die Oettinger St. Jakobs-Kirche ein, die einen festlichen Rahmen an diesem besonderen Abend bildete.

Nach dem ersten gemeinsamen Lied begrüßte Dekan Armin Diener die Gäste sehr herzlich und betonte, wie sehr er sich freue, so viele junge Musiker in der Kirche begrüßen zu dürfen. In Vorfreude auf das Konzert erinnerte er daran, dass Weihnachten auch die Zeit des Innehaltens, des Einstellens auf die Adventszeit und auf Weihnachten sei und ein solches Konzert die perfekte Möglichkeit dazu biete.

Dass dieser Wunsch des Dekans in Erfüllung gehen sollte, bewiesen gleich die folgenden beiden bekannten Weihnachtslieder Haben Engel wir vernommen und Maria durch ein Dornwald ging, die von den Streicherklassenschülern sowie etlichen Sängerinnen und Sängern aus der fünften Jahrgangsstufe gekonnt vorgetragen wurden.

 

Einen imposanten Einblick in ihr musikalisches Können gewährten die beiden Geschwister Anna und Christoph Klotz aus der 7. und 5. Klasse. Sicher, konzentriert und mit einer für ihr Alter erstaunlichen Virtuosität interpretierten sie Vivaldis Duo für Violine und Violoncello in Andante und Allegro und zauberten eine ganz besondere Stimmung in die St. Jakobs-Kirche. Kein Wunder, dass sich das Publikum nicht an die Bitte des Musiklehrers Günter Simon, erst ganz am Ende des Konzertes zu klatschen, halten konnte. Spontaner Applaus zeigte die Bewunderung für das Talent der beiden Instrumentalisten.

Nach dieser beeindruckenden Darbietung nahmen die drei Geschwister Sebastian (9. Klasse), Dominik (Q11) und Sofia Kist (7a) gemeinsam mit deren Mitschülerin Leonie Früh die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise. Das eingespielte Blockflötenquartett ließ Lieder aus aller Welt erklingen und zeigte, wie unterschiedlich in Griechenland, Brasilien, Schweden und Frankreich in der Weihnachtszeit musiziert wird.

Nachdem der Konzertabend mit unseren jüngsten Schülern begonnen hatte, waren im zweiten Teil unsere älteren Schüler an der Reihe. Zunächst begeisterte das Orchester mit Vivaldis Concerto für Orchester in G-Dur in drei Sätzen das Publikum, bevor Ludwig Burger auf der großen Steinmeyerorgel zum Einsatz kam. Mit dem Spiel auf zwei Manualen und dem Pedal imitierte er mit Johann Sebastian Bachs Triosonate in Es-Dur gleichzeitig drei Instrumente. Die Zuhörer konnten sich von der Besonderheit des Werkes, vor allem aber von Ludwigs Können und dem einzigartigen Klang der großen Orgel überzeugen. Routiniert und gekonnt gab anschließend Anna Schnehle, Schülerin der Q12, auf der Violine mit Vivaldis Konzert für Violine in g-Moll aus ihrem Klausurprogramm ihren letzten Auftritt bei einem Weihnachtskonzert an unserer Schule. Freude am Musizieren zeigte auch das Orchester, das mit Händels Konzert für Orgel und Orchester für eine festliche Stimmung in die Kirche sorgte. In perfektem Zusammenspiel mit dem Ensemble überzeugte erneut Ludwig Burger mit seiner technischen und interpretatorischen Brillanz als Solist am Orgelpositiv.

Das wohl bekannteste Weihnachtslied O du fröhliche, gespielt vom Vororchester und gesungen von Musikern und Gästen, bildete einen schönen Abschluss des stimmungsvollen und beeindruckenden Konzertabends.

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