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Wei‘ Skifoan is des Leiwandste…

Die Klassen 7a und 7b erleben eine ereignisreiche Wintersportwoche in Südtirol.

 

Wenn am Montagmorgen 6:30 Uhr 53 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b sowie ihre Begleitlehrer Christian Heinz, Martin Graf, Thomas Lepp, Johannes Vogel und Linda Lutter putzmunter an der Schule geschäftig Skier, Skistiefel und Taschen in den Kofferraum eines Reisebusses verladen, dann kann das nur eins bedeuten: Auf geht’s in die Berge zum Skikurs.

Wie in den vergangenen Jahren ging es auch dieses Mal wieder nach St. Valentin, das im Obervinschgau, eingebettet zwischen den Gletschern des Ortlermassivs, liegt. Und Südtirol zeigte sich bereits bei der Ankunft der Gäste von seiner besten Seite: Strahlend blauer Himmel, weiße Berge und frühlingshafte Temperaturen ließen die sowieso schon gute Stimmung im Bus weiterhin steigen.

Unterteilt in drei Anfängergruppen, einem Fortgeschrittenenteam sowie den „Könnern“ wagten sich die Skifahrer direkt nach ihrer Ankunft in den Kampf gegen Tiefschneefallen, Buckelpisten und Tellerlifte.

Während die Mutigsten ihre Skifahrtechnik weiter verbesserten, gelang es den Anfängern einerseits ihre Angst zu überwinden und andererseits ihr Können soweit auszubauen, dass bereits am zweiten Tag 14 von 23 die schwierige Talabfahrt meisterten. Neben dem Erlernen individueller Techniken des Skisports standen aber auch das gemeinsame Erleben der Natur sowie die Erweiterung und Festigung sozialer Fähigkeiten wie gegenseitige Hilfestellungen und Rücksichtnahme im Mittelpunkt.

Doch nicht nur auf der Piste, auch am Abend war so einiges los: Bergführer Josef Plangger berichtete in einem spannenden Diavortrag von seinen beeindruckenden Wander- und Klettertouren in der Südtiroler und internationalen Bergwelt. Außerdem erfuhren die Schüler in verschiedenen Stationen spielerisch Wissenswertes über verantwortungsvolles Verhalten in einer faszinierenden Winterlandschaft, die international geltenden FIS-Regeln oder alpine Naturgefahren.

Eingeteilt in acht Gruppen galt es über die gesamte Woche Punkte in verschiedenen „Disziplinen“ zu sammeln. Für aufgeräumte Zimmer, pünktliches Erscheinen zu den vereinbarten Treffpunkten oder aber für besonders kreative Beiträge am Abschlussabend konnten sich die „Murmeltiere“, „Hoteliers“, „Edelweiße“, „Touris“, „Bürgermeister“, „Liftler“, „Bergbauern“ und die „Dorfjugend“ Punkte erarbeiten. Man munkelt aber, dass Herr Graf und Herr Heinz mit Süßigkeiten aller Art bestechlich waren und die Teams für Chips und Schokolade den ein oder anderen Punkt zugeschanzt bekamen. Besonders anspruchsvoll hingegen erschien die von Herrn Heinz auf der Busfahrt gestellte Knobelaufgabe, die sich um die Lösung einer geheimnisvollen Begebenheit in St. Valentin im Jahre 1912 dreht. Warum wohl ein toter Taucher auf dem Grund des Reschensees gefunden wurde? Wir Lehrer fanden die abenteuerlichen Geschichten der Schüler auf jeden Fall sehr unterhaltsam. :)

Den Abschluss des Skikurses bildete eine Nachtwanderung mit einem bunten Abend im Partykeller des Hotels „Plagött“. Sicher wird den Kindern und Begleitlehrern diese Wintersportwoche noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Linda Lutter

(redaktionell kommentiert von Christian Heinz)

 

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