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Von Zauberblumen, Schweinebraten und dem Riesen Grantelbart

 

Wer wünscht sich das nicht: eine Zauberblume, die in kniffligen Situationen das ein oder andere Problem auf wundersame Weise löst… Fridolin, die Hauptfigur des Puppenspiels „Fridolin und die Zauberblume“ hat dieses Glück und unsere Fünftklässler durften ihn bei seinen Abenteuern begleiten. Doch dazu mussten sie nicht extra in ein Theater gehen – nein, das Theater kam zu ihnen, denn innerhalb kürzester Zeit hatte Familie Rehne aus Wassertrüdingen eine mobile Bühne aufgebaut und unsere Aula in ein Puppentheater verwandelt. Schließlich waren gleich drei Generationen, unser Schüler Leon aus der 5a, sein Papa und sein Opa, hinter der Bühne zu Gange, um das moderne Märchen aufzuführen.

Der brave Fridolin lebt nach dem Tod seines Vaters mit seiner Mutter in armen Verhältnissen. Während der Junge von einem saftigen Schweinebraten träumt, kann ihm seine Mama nur Mehlsuppe servieren. Eines Tages klopft Bauer Steffen an die Tür und fordert 5000 € zurück, die er dem verstorbenen Vater geliehen hat. Fridolin und seine Mama sind sich jedoch sicher, dass der Vater die Schulden beglichen hat, die Quittung dazu können sie aber nicht mehr finden. In ihrer Verzweiflung kommt ein alter Wanderer des Weges, dem Fridolin ohne zu zögern sein Bett und seine Mehlsuppe anbietet. Als Dank dafür schenkt ihm der alte Wanderer eine Zauberblume, mit deren Hilfe sie am nächsten Tag Bauer Steffen überlisten und dessen dreiste Lügengeschichte aufdecken. Doch noch ein zweites Mal kommt die Zauberblume zum Einsatz: Die Prinzessin Tausendschön, die vom Riesen Grantelbart entführt wurde, um sich so den Thron zu erschleichen, wird mit Hilfe der Zauberblume befreit. Als Dank verspricht die hübsche Prinzessin Fridolin ein leckeres Essen und so kommt Fridolin doch noch zu seinem heiß geliebten Schweinebraten.

Nach den zwei Akten, die nicht zuletzt wegen der liebevoll gestalteten Kulissen, der passenden Hintergrundmusik und der beeindruckenden Stimmvariationen wie im Flug vergingen, konnten die Schüler noch allerlei Fragen rund um das Puppenspiel loswerden. So erfuhren sie zum Beispiel, dass die älteste Puppe, der Riese Grantelbart, aus dem Jahre 1876 stammt und die Schauspieler das gesamte Stück ohne festes Skript spielen. So gelingt es, das Publikum einzubeziehen und individuell auf deren Fragen und Hinweise zu reagieren.

Das Deutschteam der fünften Jahrgangsstufe sowie alle Schülerinnen und Schüler bedanken sich recht herzlich bei Familie Rehne für den gelungenen Auftritt.

Bilder

Linda Hertel, Unterstufenbetreuerin