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Vom Schmuddelwetter ins Winterparadies

Die Klassen 7b, 7c und 7e erlebten eine ereignisreiche Skikurswoche am Reschenpass.

 

Während ganz Deutschland über den viel zu langen Winter jammert, freuten sich die Klassen 7b, 7c und 7e mit ihren Begleitlehrern Christian Heinz, Benedikt Wagner, Johannes Böglmüller, Korbinian Schäfer, Gisela Kohout und Linda Lutter, dass Neuschnee und kalte Temperaturen am Reschenpass für optimale Pistenbedingungen während einer ereignisreichen Skiwoche sorgten. So wurde das Gepäck am Montagmorgen am A-E-G noch im strömenden Regen und dicken Nebel im Bus verstaut, in St. Valentin, das auf knapp 1500 Metern idyllisch zwischen Reschensee und Ortlermassiv liegt, zeigte sich der Winter hingegen von seiner schönsten Seite: Dicke Flocken zauberten eine tief verschneite Berglandschaft, die jedes Sportlerherz höher schlagen lässt. Ein schöner Willkommensgruß – und die richtige Einstimmung auf den ersten Wintersportnachmittag.

„Kann man in vier Tagen wirklich Skifahren lernen?“, fragten sich noch einige Ski-Neulinge unsicher während der Auffahrt mit der Gondel auf 2.200 Meter. „Man kann!“, stellte sich im Laufe der Woche ziemlich schnell heraus, denn nach ersten Gleit-, Brems- und Kurvenversuchen am Anfängerhang konnten schon bald fast alle die Talabfahrt in Angriff nehmen. Neben den vier Anfängergruppen kamen aber auch die beiden Fortgeschrittenen-Teams voll auf ihre Kosten. Mit verschiedenen Übungen verbesserten sie ihre Technik, sammelten Carvingerfahrung und übten sich im Synchronfahren. Die Witterungsbedingungen erlaubten es sogar, direkt neben der Piste die ersten Spuren in den unberührten Tiefschnee zu ziehen.

Doch nicht nur beim Skifahren, auch am Abend war so einiges los: In verschiedenen Stationen erfuhren die Kinder spielerisch Wissenswertes über verantwortungsvolles Verhalten in einer faszinierenden Winterlandschaft, die international geltenden FIS-Regeln oder zur Pflege der Skier. Sportlehrer Benedikt Wagner fesselte die Schüler in einem interessanten Vortrag zur Entstehung von Lawinen und zeigte Videos, in denen Freerider atemberaubende Berghänge auf möglichst spektakuläre Weise bewältigen. Außerdem galt es - eingeteilt in acht verschiedenen Gruppen - über die gesamte Woche Punkte in verschiedenen „Disziplinen“ zu sammeln. Für das Lösen des Tagesrätsels, für besonders kreative Beiträge am Abend über Massentourismus in den Alpen oder beim Abschluss-Gaudi-Skirennen konnten sich die „Murmeltiere“, „Hoteliers“, „Edelweiße“, „Touris“, „Bürgermeister“, „Einheimische“, „Ökos“ und die „Dorfjugend“ Punkte erarbeiten. Dabei lernten sich Lehrer und Schüler auch einmal von einer anderen Seite kennen: Die Kinder wissen nun, dass Herr Heinz sehr gut Begriffe wie „Stinktier“ und „Regenwurm“ pantomimisch darstellen kann, dass Herr Schäfer die Pokerregeln aus dem Effeff kennt und wegen Frau Kohout im Kindergarten beinah die Polizei kommen musste.

Erschöpft und wohl behalten kamen alle Schüler am Freitagabend wieder am A-E-G an und konnten von ihren Familien in Empfang genommen werden. Und dass es allen gefallen hat, beweist die auf der Rückfahrt häufig gestellte Frage, ob der Skikurs in der achten Jahrgangsstufe nicht wiederholt werden könnte.

 

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