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Viele Glieder - ein Leib!

Beeindruckender Gottesdienst vor den Pfingstferien!

 

"Wir sind eine Gemeinschaft, eine Schulfamilie, wir gehören zusammen, deshalb feiern wir auch gemeinsam Gottesdienst und nicht getrennt nach Alter oder Konfession!" So griff Pfarrer Sattler das Thema des diesjährigen Pfingstgottesdienstes "Pfingsten - viele Glieder ein Leib" auf.
Erstmals feierte die Schulgemeinschaft wetterbedingt in der Turnhalle, was aber der "Be-Geisterung" keinen Abbruch tat. Es war ein beeindruckender Gottesdienst, den eine Gruppe von Schülerinnen zusammen mit Pfarrer Sattler vorbereitet hatte. Rund um das Thema hatten sie passende Lieder, die die A-E-G Gottesdienstband gekonnt und schwungvoll begleitete, ausgewählt, eigene Texte und Gebete formuliert und ein aussagekräftiges Anspiel einstudiert. Ein Organismus funktioniert nur dann, wenn alle Organe zusammenarbeiten und ihren Beitrag leisten. Jedes Organ des Körpers ist gleich wichtig. Auch wenn diese zuerst, wie in dem Anspiel, nicht der Meinung sind. Da fühlt sich die Hand doch viel bedeutender als der Fuß, und ohne das Auge wäre der Körper ja sowieso aufgeschmissen, wogegen das Ohr heftigst protestierte. Aber wenn das Herz nicht schlägt, sind Auge, Fuß, Hand und Ohr sowieso überflüssig.
Die Parallele von den Körperteilen, die sich in dem Anspiel als besser und wertvoller als die anderen erachten, zu unserem Leben zog Pfarrer Sattler in seinen Gedanken dazu. "Allzu oft ist es in unserer Gemeinschaft, unserer Gesellschaft so, dass sich manche als besser, wichtiger sehen als andere. Das ist nicht im Sinne der Botschaft Jesu. Der Geist Gottes lässt uns erkennen, dass wir alle gleich wichtig, gleich wertvoll sind, dass jeder seinen Platz in der Gemeinschaft, auch der Schulgemeinschaft hat. Jeder hat Gaben und Fähigkeiten, die er oder sie einbringen kann und keiner hat das Recht sich über den anderen zu erheben."
In einem selbstgeschriebenen Gedicht fasst Syren Meierhuber diese Gedanken so zusammen:

"...für Gott sind wir alle gleich,
Unterschiede gibt es nicht in seinem Reich.
Für ihn ist keiner besser oder schlechter.
Gott ist für alle ein Gerechter.
Einen Leib bilden wir alle zusammen,
leben dürfen wir in Gottes Liebe ganz unbefangen.
Weil Gott keine Fehler macht, ist jeder von uns perfekt,
auch wenn jeder ab und an einen Makel an sich entdeckt."

Spontaner Applaus bestätigte die eindrucksvolle Wirkung dieser Zeilen bei der Gottesdienstgemeinde. Auch in den selbstverfassten Fürbitten stand das Thema im Mittelpunkt, bevor mit dem Vaterunser, dem Segen und einem gemeinsamen Lied, die beeindruckende Feier ihren Abschluss fand, die auch das regnerische Wetter draußen überhaupt nicht beeinträchtigen konnte. Insofern ist diese Premiere wirklich gelungen.

 

 

 

 

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