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Sein wahres Gesicht erkennen

Passionsandacht für die Mittelstufe

 

"Ein Clown ist nicht immer lustig, ein Cowboy nicht immer cool. Auch wir setzen anderen gegenüber oft Masken auf, um unser wahres Gesicht und damit vielleicht auch Schwächen zu verbergen." Ein Kerngedanke der diesjährigen Passionsandacht für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe. Vor Gott brauchen wir keine Masken tragen, wir sind angenommen, so wie wir sind, mit unseren Stärken und Schwächen. Diese Botschaft machte das Schülerteam, das die Andacht zusammen mit ihrem Religionslehrer Paul Sattler vorbereitet hatte, deutlich. Dazu müssen wir aber den Mut haben, uns selbst zu erkennen uns wie in einem Spiegel wahr zu nehmen. Und tatsächlich wurde den Schülerinnen und Schülern ein Spiegel vorgehalten. "Viele Menschen wollen dies gar nicht und tauchen ein in die Hektik unserer Tage", ergänzte Pfarrer Sattler. "Das zeigt sich auch daran, dass wir nicht mehr warten können. Ostereier schon an Weihnachten, Weihnachtsstollen schon im August. Brauchen wir das? Warten können bedeutet auch, sich freuen zu können. Es heißt doch Vorfreude ist die schönste Freude", betonte Pfarrer Sattler. "Die Passionszeit lädt uns zu beidem ein: Warten lernen, sich Zeit nehmen und sich selbst erkennen, die Masken abnehmen um sich dann um so mehr über die Osterbotschaft freuen zu können!"  Diese Gedanken vertiefte das V.orbereitungsteam mit weiteren Texten und Gebeten. Einfühlsam und zum Nachdenken einladend umrahmten Johanna Hederer, Geige und Ludwig Burger an der Steinmeyer-Orgel die Andacht mit zum Anlass passender Musik u. a. mit dem berühmten "Largo" aus der Oper "Xerxes" von Georg Friedrich Händel und dem nicht minder berühmten "Canon in D-Dur" von Johann Pachelbel.

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