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"Sei hier Gast!"

„Sei hier Gast!“, lautete die Einladung, mit der das Schuljahr am  Albrecht-Ernst-Gymnasiums musikalisch beendet wurde und es folgten ihr so viele Zuhörer, dass die Aula der Schule bis auf den letzten Platz gefüllt war. Gespannt warteten sie auf die Aufführung des Musicals „Die Schöne und das Biest“, doch bevor die über achtzig jungen Akteure auf die Bühne traten, stimmten die Klassen 5e und 7d sowie die Unter- und Oberstufenbigband unter der Leitung von Silke Rottmann mit beschwingten Stücken das Publikum auf den Musicalzauber ein.
Das Thema des Musicals “Die Schöne und das Biest” ist so alt wie die Menschheit. Es erzählt eine zeitlose Geschichte über die Kraft der Liebe, die alle Grenzen überschreitet und Wunder vollbringt. In wunderbaren aufwendig genähten Kostümen und den dazu passenden Accessoires, die ebenso aufwändig gebastelt wurden, gelang es den jungen Schauspielern der Klassen 6b und 6c das Publikum in eine farbenfrohe Märchenwelt zu entführen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete auch das in Zusammenarbeit mit Kunstlehrerin Evi Schröter mit viel Liebe zum Detail gestaltete märchenhafte Bühnenbild. Lediglich fünf Wochen Probenzeit standen den Beteiligten um Gesamtleiterin Silke Rottmann, unterstützt von Ruth Gruber-Stöcklein, zur Verfügung. Um so erstaunlicher, welch ein schulisches Theatererlebnis sie dem Publikum boten, sowohl bei der darstellerischen Leistung und Spielfreude der Schauspieler und Sänger als auch bei der zauberhaften Musik des hervorragend aufspielenden Schulorchesters.
Beeindruckend auch die Leistungen der jungen Schauspieler, die selbst in den Gesangspartien kaum Nervosität zeigten. Judith Frank gefiel als charmante, willensstarke Belle ebenso wie Richard Helmle als ihr warmherziger Vater „Maurice“. Um ihn zu retten begibt sie sich auf das Schloss des in ein abscheuliches Biest verzauberten schönen Prinzen, dessen anfängliche Gefühlskälte, Verzweiflung und seine Verwandlung Konrad Ulbricht überzeugend verkörpert.
Besonders Gefallen konnte auch die verzauberte Dienerschaft, allen voran Noemi Graf als Kerzenleuchter „Lumiere“, die das Publikum mit ihrem koketten Spiel und dem reizenden französischen Akzent immer wieder zu Szenenapplaus veranlasste. Ihr zur Seite standen Bastian Edelmann als nervöse aber stets auf Contenance bedachte Uhr „von Unruh“, Madlen Husel als warmherzige Teekanne „Madame Pottine“ mit Jacqueline Huber als ihrem aufgeweckten Sohn „Tassilo“ mit dem wohl originellsten Kostüm und Selina Neureiter als Kommode „Madame de la Grande Bouche“. Sie alle helfen dazu, dass Belle und das verzauberte Biest zueinander finden und der Bann gelöst wird.
Auch die vielen Bewohner des Dorfes mit dem Schönling „Gaston“, den Viktor Enßle kraftvoll und auch gesanglich beeindruckend verkörpert, sein trotteliger Begleiter Lefou (Johannes Hausner) und Janis Preiß, der den fiesen, hinterhältigen Charakter des Leiters der Irrenanstalt treffend interpretiert, können schließlich das traumhafte Happy End nicht verhindern.
Für die zauberhafte Inszenierung und die mitreißende Spielfreude des Ensembles spendete das Publikum tosenden Beifall, denn es war sehr gern „zu Gast“ am A-E-G.

 

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