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Schulartübergreifender Erfahrungsaustausch

Pädagogischer Nachmittag zum flexiblen Klassenzimmer

Das flexible Klassenzimmer ist ein wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Konzeptes am Albrecht-Ernst-Gymnasium. Die Möglichkeiten, die die Einrichtungskomponenten für variable Unterrichtsformen und schülerzentriertes Lernen bieten und die konkrete Umsetzung im Unterricht, war Thema eines pädagogischen Nachmittags für das gesamte Lehrerkolleium.
Professor Wolfgang Schönig von der Univerität Eichstätt, der zur Zeit mit dem A-E-G ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt zum Lernen in flexiblen Räumen an Gymnasien durchführt, moderierte den Ablauf des Programms, das von seiner Mitarbeiterin Christiane Fuß eröffnet wurde. Sie berichtete über Ergebnisse ihrer Untersuchtung zum Fachraumprinzip.
Anschließend stellte Karin Doberer das Konzept die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der flexiblen Klassenzimmer vor und zeigte auf, wie sich daraus richtige Lernlandschaften entwickeln lassen.
Um Möglichkeiten des flexiblen Klassenzimmers in Unterrichtssituationen zu erleben, hatte das Kollegium drei Gäste aus der Volksschule Thalmässing eingeladen. Dort arbeitet man schon seit einigen Jahren ausschließlich mit den flexibel ausgestatteten Räumen. Schulleiter Otmar Misoph und seine Kolleginnen Karin Krauß und Elke Moder hatten jeweils eine exemplarische Unterrichtsstunde in Mathematik, Geschichte vorbereitet, die sie in den flexiblen Klassenzimmern des A-E-G mit den in Gruppen eingeteilten Gymnasialkollegen durchführten. Die Lehrer des A-E-G schlüpften dabei in die Schülerrolle und erlebten aus dieser Perspektive, welche Möglichkeiten das flexible Klassenzimmer für schülerzentriertes Lernen bietet. In Gruppen erarbeiteten sie unterschiedliche Aufgabenstellungen und nutzten die Einrichtung auch zur Präsentation ihrer Ergebnisse.
In der anschließenden Aussprache wurden die gemachten Erfahrungen ausführlich reflektiert und diskutiert. Dabei stellten die Referenten vor allem heraus, dass die räumliche Ausstattung und die Unterrichtsmethodik einander ergänzen müssen um die Schülerinnen und Schüler aktiv werden zu lassen und zu selbstständigem Lernen zu befähigen.
Zum Schluss bedankte sich Schulleiterin Claudia Langer bei allen Referenten für den interessanten und wichtigen Erfahrungsaustausch über Schulartgrenzen hinweg.
 
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