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P wie Praxis

Die P-Seminare Geographie und Mathematik der Q 11 besichtigten die Firma Eurocopter in Donauwörth.

 

Selbstverantwortliche Studien- und Berufsorientierung ist eines der Ziele des sogenannten P-Seminars, das im neuen G8-Abitur einen festen Bestandteil bildet. Dabei sollen sich die Schüler der Oberstufe neben einer Projektarbeit in Kooperation mit externen Partnern auch intensiv mit verschiedenen Berufsfeldern beschäftigen und Impulse für ihre eigene berufliche Zukunft erhalten.

Nachdem sich die gesamte Q 11 des Albrecht-Ernst-Gymnasiums im November bereits an der Augsburger Universität einen Eindruck vom Vorlesungsbetrieb und Studienleben machen konnte, ging es nun für die Schüler der beiden Geographie- und Mathematik-Seminare mit ihren Begleitlehrern Linda Lutter und Martin Graf nach Donauwörth zur Firma Eurocopter, dem weltweiten Marktführer bei zivilen und halbstaatlichen Hubschraubern und mit rund 5.000 Mitarbeitern größten Arbeitgeber der Region.

Am Eingangstor wurden die Besucher von Joachim Herfert, Ausbildungsleiter bei Europcopter, in Empfang genommen, der im Anschluss in einer kleinen Präsentation die Firma vorstellte. So erfuhren die Gäste unter anderem, dass das 1992 gegründete Unternehmen neben Türen und Toren für die gesamte Flotte des Airbus-Konsortiums auch den Kampfhubschrauber Tiger, den taktischen Transporthubschrauber NH90 sowie den von der Bergrettung bekannten zivilen Hubschrauber EC 135 fertigt. Außerdem gab Herr Herfert den Oberstufenschülern einen Überblick zu den am Standort angebotenen Ausbildungsberufen: Das Spektrum reicht vom Fluggerätemechaniker, Elektroniker über Industriemechaniker bis hin zum Zerspannungsmechaniker und Oberflächenbeschichter. Am Ende nahm sich Herr Herfert noch Zeit für die Fragen der Schüler rund um das Thema Ausbildung und duales Studium.

Wie der berufliche Einstieg bei der Firma Eurocopter ganz praktisch aussieht, konnten die Gäste beim Besuch des Ausbildungsbereiches erleben, wo die jungen Leute an den Werkbänken kleinere Arbeiten ausführen, bevor sie dann im zweiten oder dritten Lehrjahr an den Hubschraubern arbeiten dürfen. Das Highlight der Besichtigung stellte allerdings der Besuch der Fertigung dar. Einerseits erklärte Herr Herfert den Schülern sehr anschaulich die Funktionsweise von Hubschraubern, andererseits konnten die Schüler Arbeitsabläufe beobachten und die zuvor während der Präsentation auf Bildern begutachteten Hubschrauber live bestaunen.

Nach so vielen Informationen und Eindrücken verabschiedeten sich die Besucher und dankten Herrn Herfert für die Möglichkeit der Betriebsbesichtigung bei der Firma Eurocopter. Und wer weiß: Vielleicht sind ja unsere Schüler bald die künftigen Ingenieure, Monteure, Verbundstoff- und Qualitätsexperten, Flugbereichsmechaniker oder Testpiloten bei Eurocopter.

 

Linda Lutter

 

Bilder...