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"Nobody´s perfect"

Mit einem ökumenischen Gottesdienst begann am A-E-G das neue Schuljahr

 

„Keep calm, because nobody´s perfect“ lautete das Thema des ökumenischen Gottesdienstes, der für die knapp 800 Schülerinnen und Schüler, 70 Lehrkräfte und zahlreiche Eltern des Oettinger Albrecht-Ernst-Gymnasiums in der vollbesetzten St. Jakobskirche am Beginn des neuen Schuljahrs stand. Eine Schülergruppe der neunten Klassen hatte den Gottesdienst intensiv vorbereitet und ihre Gedanken zum Thema in vier Stationen mit selbst verfassten tiefsinnigen, lebensnahen Texten und Szenen und Liedern der Schulgemeinde nahe gebracht. Dabei zeigten sie auch Parallelen zu biblischen Geschichten auf, wie zum Beispiel zum Zöllner Zachäus, der durch die Begegnung mit Jesus sich öffnet, Fehler zugibt und neues Vertrauen fasst. Man sollte Menschen nicht vorschnell nach Äußerlichkeiten beurteilen, sondern das „Innere des Nächsten“ entdecken, wurde in der zweiten Station deutlich gemacht. Wie wichtig es ist, dass man sich selbst etwas zutraut und aus Fehlern lernt zeigten die Schüler in der dritten Station auf bevor es im letzten Teil hieß „Everybody is perfect!“ Jeder Mensch ist wertvoll und hat besondere Fähigkeiten und deshalb für die Gemeinschaft wichtig, auch für die Klassen- und Schulgemeinschaft.

Auch dieses Jahr fand das besondere Konzept der Schule neben den vielen Besuchergruppen aus zahlreichen Bundesländern auch bei den Eltern wieder großen Zuspruch, was die 108 neu angemeldeten Kinder belegen.
Schulleiterin Claudia Langer begrüßte neben den jüngsten Mitglieder der Schulfamilie auch elf neue Gesichter im Kollegium und hob die überaus günstige durchschnittliche Klassenstärke von 25,50 in den 24 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 hervor. „Es gibt bei uns keine Klasse mit mehr als 29 Schülern“, betonte Langer. Auch das langjährige und mit dem „Europäischen Schulmusikpreis“ ausgezeichnete Streicherklassenkonzept wird weitergeführt. Da im Lauf des vergangenen Schuljahres die altersgerecht gestalteten und in Deutschland in dieser Form einmaligen Lernlandschaften für die Mittelstufe bezogen, in den Sommerferien der Umbau der Lernlandschaft für die 5. Jahrgangsstufe fertiggestellt und in Kürze auch der für die 6. und 7. Klassen abgeschlossen sein wird, haben nun die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe und ihre Lehrerinnen und Lehrer ideale räumliche Bedingungen für ein erfolgreiches, individualisiertes und schülerzentriertes gemeinsames Lernen. Wie schon seit Jahren wird A-E-G weiterhin in allen Klassen und Fächern das Doppelstundenprinzip praktiziert und die differenzierten und individuellen Rückmeldungen über den Leistungsstand der Schüler in zwei Zwischenberichten anstatt eines Halbjahreszeugnisses Schülern und Eltern gegeben. Dass im Vergleich zu früheren Jahren sich die Zahl von Jungen und Mädchen, die das A-E-G besuchen immer mehr angleicht und die geringe Zahl von Jugendlichen, die das neue Flexibilisierungsjahr in Anspruch nehmen, zeige, dass die pädagogischen Anstrengungen am A-E-G Früchte tragen, stellte die Schulleiterin fest. Neben der vollständigen Erteilung des Pflichtunterrichts, einem umfangreichen Wahlunterrichtsangebot, einer weiter optimierten Lernzeitbetreuung, legte man in der Planung ein ganz besonderes Augenmerk auf ein ganzes Paket von Fördermaßnahmen, die eine individuelle Betreuung von Schülerinnen und Schülern in allen Klassenstufen ermöglichen.

Bilder...

Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen

hinten v.l.: StR Michael Hafner-Baur, StRefin Nina Rittel, StRin Teresa Fürstenau, StRef Florian Libold,
StRefin Stefanie Hönle und StRefin Monika Wagner

vorne v.l.:  StR Markus Stillger, StRefin Julia Gstöttl, StRefin Sabine Kunze, StRefin Elisabeth Görth
und StRefin Annegret Keller