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Nicht nur reden, sondern auch handeln!

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b engagieren sich für Straßenkinder in Brasilien

 

Den Worten auch Taten folgen lassen wollten die evangelischen Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b. als sie sich im Religionsunterricht mit der Situation der Straßenkinder in Brasilien auseinandersetzten. Anlass war die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr, die ja bekanntlich in dem südamerikanischen Land stattfinden wird. Im Rahmen eines Beitrags für einen Wettbewerb zur politischen Bildung, informierten sie sich über die Bedeutung, die der Fußballsport in Brasilien hat und stießen dabei auf die schlimme Situation, in der die vielen Straßenkinder in dem Land leben müssen. Die Recherchen machten die Schülerinnen und Schüler so betroffen, dass sie sich spontan entschlossen, einen Beitrag zur Linderung der Not zu leisten. Sie schrieben Infobriefe an Eltern, Mitschüler und Lehrer am A-E-G, schilderten darin ihr Anliegen und baten um Spenden. Die Resonanz war so positiv, dass am Ende 650 Euro zusammen kamen, den die Gruppe an die Giovane-Elber-Stiftung weiterleitete. Auch über diese Stiftung des ehemaligen brasilianischen Fußballprofis hatten sich die Schüler natürlich vorher genau informiert, damit sie sicher sein konnten, dass ihre Spende auch dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird. „Stand am Anfang der Wettbewerb noch im Vordergrund, war es zunehmend die Not und das Elend der Kinder, die die Schüler berührten und es ist eine wertvolle Erfahrung für sie zu sehen, dass man mit Entschlossenheit, Mut und Tatkraft auch etwas bewegen kann“, stellte Religionslehrer Paul Sattler erfreut fest.
„Obwohl Fußball für viele dieser Kinder die einzige Möglichkeit ist, den schlimmen Alltag wenigstens ab und zu vergessen zu können, befürchten wir, dass sich ihre Situation im kommenden Jahr während der Fußball-WM noch verschlimmern wird, denn wenn sich die Augen der ganzen Welt auf Brasilien richten werden, ist zu erwarten, dass man die Straßenkinder und ihr Schicksal sicher nicht präsentieren, sondern verbergen will.

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