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Musikalische Glanzlichter in dunklen Tagen

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert des A-E-G in St. Jakobskirche

 

Eine nahezu vollbesetzte St. Jakobskirche bildete den eindrucksvollen Rahmen für das diesjährige nicht minder eindrucksvolle Weihnachtskonzert des Albrecht-Ernst-Gymnasiums.
Mehr als 150 Kinder und Jugendliche boten dem Publikum einen hochklassigen, stimmungsvollen und abwechslungsreichen Abend, den Samuel Kröppel mit zwei gekonnt interpretierten Stücken an der Steinmeyerorgel eröffnete. Variantenreich ließen die Streicherklassen 5 und 6 unter Leitung von Günter Simon dann die traditionellen „Jingle Bells“ erklingen und mit „Conquest“  von Jeremy Woolstenhulme schlug die Streicherklasse 6, sicher geleitet von Petra Hanke, moderne Töne an.  Beide Klassen bewiesen eindrucksvoll, welch enorme Fortschritte man in bereits kurzer Zeit mit dem Streicherklassenkonzept des A-E-G erreichen kann und derartige Auftritte mit viel Applaus wirken natürlich als weiterer  Motivationsschub. Barocken Glanz verströmten anschließend Benedikt Maier und Valentin Braun von der obersten Empore der Kirche. Mit zwei Sätzen von Johann Sebastian Bach hatte das Trompetenduo genau Passendes für den vorweihnachtlichen Abend gewählt und ließ die Zuhörer die beeindruckende Akustik der Kirche mit ihrem Spiel erleben. Ein ebenso besonderes musikalisches Erlebnis war der Auftritt des Streichquartetts mit Anna Klotz, Magdalena Löffler, Sophia Kist und Christoph Klotz. Mit absolut sauberer Intonation, herausragender Harmonie und innigem Ausdruck spielten sie zunächst die wunderschöne Arie „Lascia ch'io Pianga“ aus der Oper Rinaldo von G.F. Händel ebenso überzeugend wie das anschließende berühmte Andante von Roman Hofstätter. Mit der jungen Harfenistin Paulina Thum folgte ein weiteres Highlight des Abends. Sie entlockte ihrem Instrument bei zwei Stücken wunderbare Klänge und verzauberte mit ihrem versierten Spiel das absolut gespannt lauschende Publikum. An das jüdische Lichterfest „Chanukka“ erinnerte das Vororchester zusammen mit der Klasse 6d, die gemeinsam energisch, zupackend und mit freudigem Ausdruck den Hanukkah-Song interpretierten, bevor die Musiker des Vororchesters unter der  Leitung von Günter Simon ihr Können mit der rhythmisch sehr anspruchsvollen Toccatina von William Hofeldt ein weiteres Mal unter Beweis stellten.
Als wahre Meister ihres Faches präsentierten sich dann zwei weitere große Talente des A-E-G mit ihren Soloauftritten. Ausdrucksstark, mit breiter Dynamik und technischer Brillanz bot Michael Burger mit den Variationen über ein russisches Volkslied mit seinem Akkordeon eine absolut herausragende Leistung, ebenso wie anschließend Anna Klotz, die sich den Herausforderungen eines Preludio für Violinsolo von Johann Sebastian Bach erfolgreich stellte.
Der letzte Teil des Konzertes gehörte dann dem großen Schulorchester unter Leitung von Petra Hanke. Dem schwungvoll vorgetragenen „Presto“ von Guiseppe Valentini folgte mit Ausschnitten aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ein gut gewählter Abschluss. Nach der innigen Sinfonia, begleitete das Orchester bei zwei Chorälen einen aus Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klassen sowie Lehrer und Lehrerinnen gebildeten Chor. Gemeinsam ließen sie das mit viel Beifall bedachte Konzert mit „Brich an du schönes Morgenlicht“ und „Schaut hin, dort liegt im finstern Stall“ und damit mit einer treffenden Botschaft in diesen oft wahrlich finsteren Zeiten, ausklingen.

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