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Museumsreif?

W-Seminare Geschichte Q11 besuchten Ausstellung "100 Jahre Erster Weltkrieg" in Ingolstadt

 

Am Samstag etwas mit der Schule unternehmen - unvorstellbar?
Nein, für uns, Q11-Schüler der beiden W-Seminare Geschichte „100 Jahre Erster Weltkrieg“ nicht. Schon um kurz vor 7 Uhr standen wir an einem kalten Novembersamstag am Bahnhof in Otting zur Exkursion nach Ingolstadt bereit. Doch die Deutsche Bahn nahm es mit der Pünktlichkeit nicht so genau, sodass wir leider einen Teil der geplanten Vorträge verpassten. Glücklicherweise schafften wir es aber noch zum eigentlichen Höhepunkt, der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Museumsreif? – Der erste Weltkrieg in der heutigen Erinnerungskultur“, die im Rahmen der Tagung „Bayern und der Erste Weltkrieg“ im Armeemuseum Ingolstadt stattfand. In dieser Diskussion – angereichert mit Kurzvorstellungen der Museen in Ypern, Peronne und Wien – tauschten vier fachkundige Historiker verschiedene Argumente aus und stellten sich danach den interessanten Fragen der Zuschauer, die durchaus z.T. sehr kritische Anmerkungen lieferten. Nach einer stärkenden Mittagspause bekamen alle Teilnehmer der beiden W-Seminare die Möglichkeit, im „Reduit Tilly“ die Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg zu besichtigen. Unter anderem konnten wir durch informative Kurzfilme, einen realistischem Nachbau eines Schützengrabens und originales Anschauungsmaterial von damals, wie etwa Waffentechnik, Kleidung sowie unzählige andere Quellen, unsere Eindrücke aus dem schulischen Geschichtsunterricht am außerschulischen Lernort „Armeemuseum“ erweitern. Mit neuen Eindrücken sowie potenziellen Ideen für unsere Seminararbeit traten wir am Nachmittag die Heimfahrt nach Otting an.

Lena, Pia, Anna (Teilnehmer der W-Seminare „100 Jahre Erster Weltkrieg“)

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