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Mit Mund, Händen und Füßen musiziert

5. Klassen begeistern Publikum mit ihrem Sommerkonzert

Um den musikalischen Nachwuchs am  Albrecht-Ernst-Gymnasium muss einem nicht bange sein, denn 120 Schülerinnen und Schüler der 5.Klassen bereiteten ihrem Publikum in der vollbesetzten Aula im Rahmen der Oettinger Musiktage ein frisches, abwechslungsreiches Sommerkonzert, das tatsächlich - wie es das Programm versprach - Musik und (viel) mehr - bot.

Das bunte Programm, das aufzeigte, wie vielfältig motivierend und fördernd zugleich der Musikunterricht am A-E-G ist, begann mit einer schwungvollen und originellen Begrüßung. Die Klassen 5c, d und e hießen das Publikum mit einem Rap, verbunden mit Bodypercussion "Herzlich willkommen". Die Freude am Tanz und an der Bewegung war den Schülern der 5c bei ihrem "Fröhlichen Kreis" deutlich anzumerken. Im wahrsten Sinne "Alles im Griff" hatten anschließend Anna Schürer und Marc Löfflad, die sich den Zuhörern als ein bestens eingespieltes Akkordeon-Duo präsentierten.

Nach einem fröhlichen "Seemannstanz" der Klasse 5b, zeigte sich mit Sophia Hubel ein weiteres vielversprechendes Talent am Klavier. Während es draußen blitzte und donnerte beschwor sie mit kräftigem Ton den "Fluch der Karibik". Nachdem zwei Hände auf den Tasten getanzt hatten, spielten anschließend viele Füße Klavier.Wie originell Musikunterricht am A-E-G sein kann, zeigte nämlich die 5d. Während die Schüler das Lied "Zum Tanze geht ein Mädel" sangen, begleiteten sie sich selbst auf den neuen "Fußkeyboards", die zum ersten Mal zum Einsatz kamen und beim Publikum zugleich Erstaunen und Interesse hervorriefen.

Flott ging es auch nach der Pause weiter, denn die Klasse 5e vermittelte mit dem Tanz "Jiffy Mixer" Western-Feeling in der Aula. Ein großes "Kompliment" hatte auch der Auftritt des Trios Patrizia Michel (Gitarre), Aileen Schneid und Jessica Lang (Gesang) verdient, die den gleichnamigen Song der "Sportfreunde Stiller" sehr selbstbewusst und gekonnt vortrugen.

Dem stand das zweite Akkordeon-Duo des Abends mit Elisa Becke und Jasmin Hönle, die beide bei "John Brown´s body" gut harmonierten, in nichts nach.
Der letzte Konzertteil gehörte dann ganz den Streichinstrumenten. Zunächst ließen die Cellistinnen Fiona Roll und Pauline Reese ihr Können aufblitzen, bevor dann mit Saskia Kleeman, Jan Schmitz und Christoph Mathes und ihren Kontrabässen ein doch eher selten zu sehen und zu hörendes Trio einen "Blues" erklingen ließ. Der Schluss war dann sicher einer der absoluten Höhepunkte des Konzertes. Es war höchst beeindruckend, was die Streicherklasse 5a nach knapp einem Jahr Unterricht mit ihren Musiklehrern Günter Simon und Petra Hanke dem Publikum bot. Mit festem, sauberem Ton und ausgezeichneter Harmonie begeisterten die jungen Schülerinnen und Schüler das Publikum mit drei Sätzen aus der Jamaican Suite. Diese bemerkenswerte, von viel Freude an der Musik geprägte Leistung und die aller anderen Akteure quittierte das Publikum mit lang anhaltendem verdientem Applaus.

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