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Lob für das A-E-G aus berufenem Mund

Der bekannte Leipziger Pädagoge Otto Herz informierte sich mit Schulleitern, Lehrern, Architekten und Vertretern von Sachaufwandsträgern aus ganz Bayern über das pädagogische Konzept des A-E-G

 

"Sie sind mit Ihrem pädagogischen Konzept am Albrecht-Ernst-Gymnasium auf einem hervorragenden Weg!", ein Lob, das Schulleiterin Claudia Langer natürlich gerne hörte, kam es doch von keinem geringeren als dem Leipziger Reformpädagogen Otto Herz, einem der profiliertesten Pädagogen im Land. Unter anderem ist der Mitinitiator der Bielefelder Laborschule, die nachweislich zu den besten Schulen in Deutschland gehört.
"Lassen Sie sich durch nichts und niemanden von diesem Weg abbringen", meinte Herz, der zusammen mit etwa vierzig Schulleitern, Lehrern, Architekten,Vertretern von Sachaufwandsträgern aus ganz Bayern und Karin Doberer, Projektleiterin des flexiblen Klassenzimmers, an das A-e-G gekommen waren, um sich vor Ort über die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes des individualisierten und schülerzentrierten Unterrichts zu informieren.
Zusammen mit ihrem Mitarbeiter, Studiendirektor Günther Schmalisch, erläuterte Claudia Langer den Gästen zunächst den Schulentwicklungsprozess des Albrecht-Ernst-Gymnasiums. Wie eng die Umsetzung des Konzeptes mit der Raumgestaltung verknüpft ist wurde den Besuchern dann vor Ort in den flexiblen Klassenzimmer vermittelt, deren Ausstattungskomponenten und Einsatzmöglichkeiten Karin Doberer erklärte.
"Was unsere Kinder in den Schulen vorrangig erwerben müssen, ist Gestaltungskompetenz, deshalb ist ein Paradigmenwechsel von der Lernkultur zum individuellen Lernen notwendig. Sie haben das erkannt und es ist eine Freude zu sehen, wie Sie das hier umsetzen und welche Möglichkeiten Sie den Kindern und Lehrern eröffnen", meinte Otto Herz an Claudia Langer gerichtet. Herz forderte eine Pädagogik der Vielfalt und nicht der Einfalt. Keine Verordnung, sondern die Frage „Was interessiert ?“. "Noch viel zu oft werden Kinder des 21. Jahrhunderts von Lehrern des 20. Jahrhunderts in Räumen des 19. Jahrhunderts unterrichtet.Wir brauchen eine Schulkultur in der Kinder kooperativ lernen dürfen, Geborgenheit in einer stabilen Gruppe mit individuellen Lernangeboten. Nicht aussondern ! In einer stabilen Organisation gemeinsam „Mit-Füreinander“ sein - dies ist die Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Dabei muss der Lernbegriff positiv besetzt sein. Mit Angst im pädagogischen Bereich zu arbeiten „ist professionell verboten. Das Albrecht-Ernst-Gymnasium jedenfalls ist mit seinem Konzept bereits im 21. Jahrhundert angekommen!", stellte Herz abschließend fest.