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Jetzt muss entschieden werden

Schüler der Q 11 informieren sich im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung über Studiengänge im Banken- und Versicherungswesen.

 

Ein Vollstudium oder Dual studieren? Oder doch ein Verbundstudium oder erst eine Ausbildung? Mit Fragen dieser Art folgten 24 SchülerInnnen der Q 11 einer Einladung der Sparkasse Donauwörth - Niederlassung Oettingen zu einem Vortrag mit dem Thema "Duale Studiengänge im Banken- und Versicherungswesen".

Als kompetenter Referent erwartete uns Herr Stefan Sturm - Ausbildungsleiter der Sparkasse Donauwörth - und Herr Gerhard Abtmayr als zuständiger Gebietsdirektor und Gastgeber.

Herr Sturm ist seit langer Zeit ein treuer Referent bei den Berufs- und Studienorientierungsveranstaltungen (BuS) in der Oberstufe und in seiner Eigenschaft als Ausbildungsleiter ein erfahrener Berater junger Menschen an den Schnittstellen Schule - Beruf und Schule - Studium.

Herr Sturm erarbeite zunächst mit seinen Gästen die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Vollstudium an der Universität und den Dualen Studiengängen. Zunehmend wichtig, so Sturm, sei eine fundierte Ausbildung neuer Mitarbeiter, denn man/frau stehe später im Berufsalltag immer häufiger akademischen gebildeten Kunden gegenüber, die Wert auf eine besonders qualifizierte Beratung legten.
Banken und Versicherungen setzen große Hoffnungen auf die Dualen Studiengänge, weil diese Praxis und Theorie im 3-monatigen Wechsel miteinander verbinden. Der Absolvent eines solchen Studiums ist damit für den Arbeitgeber sofort in die Betriebsabläufe integrierbar - auch außerhalb von Versicherungen oder Banken. Vorteil dabei: Das Studium finanziert sich über die monatliche Vergütung selbst und beinhaltet im Falle der Sparkasse Donauwörth auch kostenlose "Team-Buildingswochen" oder "Präsentation-Seminare" des Arbeitgebers.

Des Weiteren ging Herr Sturm auf Verbundstudiengänge ein, die für Berufstätige eine interessante Alternative bilden. So können fertige Auszubildende bei Eignung und Interesse mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren, dass sie an einem Fernstudiengang teilnehmen und in den kommenden Jahren zunehmend vom Dienst freigestellt werden, um das Lernpensum bewältigen zu können mit der Aussicht, eine Stelle mit höherer Verantwortung übernehmen zu dürfen. Wermutstropfen dabei: Das Gehalt wird während der Freistellung anteilig herabgesetzt.

Auch auf firmeneigene Akademien (im konkreten Fall die Akademien der Sparkassen) ging Herr Sturm ein, die es geeigneten Auszubildenden später ermöglichen, sich betriebsintern beispielsweise zum staatlich geprüften Bankbetriebswirt fortzubilden.

Diese Veranstaltung richtete sich in erster Linie an solche Q11 - SchülerInnen, die zukünftig eine Berufswahl im Banken- und Versicherungswesen in Erwägung ziehen. Herr Sturm stellte aber auch Beziehungen zu anderen Studienbereichen her (Maschinenbau, Handel, Marketing usw.), um auch hier auf wichtige Termine hinzuweisen: Die Bewerbungszeiträume für Duale Studiengänge reichen weit in die Gymnasialzeit hinein - im konkreten Fall auf den Halbjahreswechsel zwischen Q11-1 und Q11-2 - bis dahin müssen sich Interessenten schon entschieden haben.

Die BuS am Albrecht-Ernst-Gymnasium bedankt sich herzlich für die breite und in die Tiefe gehende Information, die ganz sicher für einige Schüler den Auftakt bzw. eine Intensivierung ihrer Bemühungen bei der Studienwahl darstellt.

Herbert Neuhaus

 

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