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Höchste Zeit für Plan A

5. Regionaler Hochschultag am Albrecht-Ernst-Gymnasium

 

Noch ziemlich genau ein Jahr bis zum Abitur und tausende von Studiengängen im Angebot? Höchste Zeit, sich einen Plan A (und auch einen Plan B!) zu machen für die Zeit nach dem Gymnasium.

Mit der Einführung des G8 wurden die Leitziele des Gymnasiums erweitert in der Weise, dass sich  das Gymnasium des 21. Jahrhunderts stärker nach außen öffnen und bei der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten neben dem notwendigen theoretischen Rüstzeug den realen Lebensbezug berücksichtigen muss.... .

Ganz deutlich wird diese Forderung umgesetzt in den P-Seminaren der Q11.

Im Albrecht-Ernst-Gymnasium aber gehen wir noch ein deutliches Stück weiter und bieten in Kooperation mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen beiden 11. Jahrgangsstufen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung (BuS) einen Regionalen Hochschultag an, der für viele Schülerinnen und Schüler den Erstkontakt zu einer Universität / Hoch- oder Dualen Hochschule bedeutet.

Vorteil: Die Hochschulen kommen zu uns in den ländlichen Raum - das spart so manche aufwändige und für den Einzelnen daher kaum machbare Fahrt in die urbanen Räume.

Unsere SchülerInnen wurden schon einige Wochen vorher mit abgestimmten Präsentationen auf diesen Tag vorbereitet. Fragenkataloge liegen auf, die SchülerInnen wurden gebeten, im Internet Recherchen zu den Workshops vorzunehmen, für die sie sich eintragen möchten usw.

Ein solches Vorhaben beginnt in der Planung bereits ein halbes Jahr vorher: Anschreiben an die Hochschulen mit der Bitte um Angebote zu Fachvorträgen, Raumorganisation, Kontaktpflege usw. erfordern Zeit und Geduld. Gerade die Kontaktpflege stellt sich immer wieder als die Achillesferse heraus - nur ca. 50 % der Dozenten sind "Stammkräfte" - alle anderen wechseln nicht selten innerhalb der Hochschulen und müssen im nächsten Jahr durch neu angeworbene Kräfte ersetzt werden.

2014 nahmen insgesamt 190 SchülerInnen und Schüler an dieser aufwändigen Veranstaltung teil. Freundlich begrüßt von Frau OStDin Langer sowie Frau BGMin Petra Wagner und "vorgeheizt" durch ein Impulsreferat von Herrn Studienberater Dr. Jürgen Gündel konnte es losgehen:

Am Vormittag wurden 24 unterschiedliche Workshops angeboten - jeder Workshop mit einem dreimaligen Durchlauf. Im Vorfeld konnten die SchülerInnen und Schüler die Workshops nach ihren Präferenzen bereits wählen und wurden in einem mehrstündigen Sortierverfahren auf die Workshops aufgeteilt. Vorteil: Kein Windhund-Verfahren, also nicht "first come - first served", sondern die bewusste Zuteilung von Wünschen auf die maximal mit 20 Personen begrenzten Workshops. Damit konnte jeder Schüler seinen Interessen entsprechend 3 verschiedene Studiengänge kennenlernen.

Im Konzept sind maximal 20 Personen pro Workshop vorgesehen, um einen Seminarcharakter zu wahren und eine Massenveranstaltung zu vermeiden - also Dialoge statt Monologe.

Am Nachmittag standen die Informationsstände von 9 Zentralen Studienberatungen im Mittelpunkt. Hier konnten sich die Schülerinnen und Schüler besonders nach den Studiengängen erkundigen, die am Vormittag nicht im Angebot waren, z.B. Medizin. Weitere Möglichkeiten, den Erstkontakt auszubauen, bestanden in der Beratung zu Studienplänen, der Vermittlung von Kontakten zu einzelnen Fachstudienberatern, Vereinbarung von Schnuppervorlesungen in den Herbstferien, Hinweise zu Bewerbungsverfahren usw.

Zusätzlich wurde ein Fachvortrag von der Diakonie Bayern zum Thema "Bundesfreiwilligendienst" angeboten für diejenigen, die sich einfach nach dem Abitur noch einmal neu orientieren wollen und vielleicht eine Art "studium generale" suchen. Interessant war dieses Jahr ein zusätzlicher Beitrag von Frau Nicole Küper (Abitur 2013), die ihren Afrika-Aufenthalt einem breiten Publikum vorstellte und ihre Erfahrungen an mögliche Kandidaten für ein Auslandsjahr weitergab.

Abgerundet wurde diese Veranstaltung mit einem besonderen Dank an alle Dozentinnen und Dozenten sowie StudienberaterInnen aus den Hochschulen unserer Region wie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Universität Augsburg, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, aus den Hochschulen Ansbach, Augsburg, Weihenstephan-Triesdorf, Nürnberg, Campus Treuchtlingen der FHAM.

Alle diese akademischen Einrichtungen haben zum wiederholten Male ein hohes Engagement für unserer Schülerinnen und Schüler gezeigt - eine Grundlage für einen gelungenen Start in das Studentenleben!

Das BuS Team: Gr, Ne, Se

 

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