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Große Hilfsbereitschaft bringt Rekordsumme

Schüler, Eltern und Lehrer des A-E-G spenden 2000 Euro für Kinder in Haiti

Mit den Ärmsten der Armen teilen, vor allem den Kindern eine Zukunftsperspektive geben, das verfolgt man am Albrecht-Ernst-Gymnasium schon seit vielen Jahren im Rahmen der Partnerschaft mit der Haiti Kinder Hilfe e.V.

Der Inselstaat gehört bekanntlich das ärmste Land in der westlichen Hemisphäre. Es wird immer wieder von schweren Überschwemmungen, Erdbeben und anderen Naturkatastrophen heimgesucht. Der Inselstaat leidet zudem unter der Überbevölkerung, der Verelendung breiter Volksschichten, verbreiteten Krankheiten, den schlechten hygienischen Verhältnissen sowie einer hohen Gewaltkriminalität. Außerdem sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung Analphabeten. Am meisten leiden darunter natürlich die Kinder, die auf Grund der schlimmen Verhältnisse auch keinerlei Aussicht haben, jemals diesem Teufelkreis der Armut entfliehen zu können. Kinderarbeit ab sechs Jahren ist die Regel und viele Kinder werden von ihren Eltern notgedrungen an reiche Familien verkauft, für die sie dann oft wie Sklaven arbeiten müssen. Die einzige Möglichkeit dem zu entkommen wäre ein Schulbesuch, aber der ist für die meisten Familien bei etwa 45 Euro Monatseinkommen unerschwinglich. Aus Solidarität mit ihren Altersgenossen engagieren sich die Schülerinnen und Schüler am A-E-G schon seit vielen Jahren und sammelten auch diesmal wieder vor und nach Weihnachten um mit zu helfen die Not wenigstens etwas zu lindern. Im Religionsunterricht wurden die Schüler vorher ausführlich über die Situation in Haiti, die Notwendigkeit und auch über die Verwendung der Hilfen informiert und die in den vergangenen Wochen aufgestellten Sparschweine wieder reichlich „gefüttert“. Der Pfarrer Paul Sattler, der die Verbindung zum Verein Haiti Kinder Hilfe koordiniert stellte mit großer Freude fest, dass die enorme Hilfs- und Spendenbereitschaft der Schulfamilie die neue Rekordsumme von 2000 Euro ergeben hatte. Sie reicht aus, um mindestens sechs Kindern die Schulausbildung für ein Jahr und in dieser Zeit eine tägliche warme Mahlzeit zu finanzieren.