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Fastenzeit - ein Weg zu Gott

Nachdenkliches bei Passionsandacht für die Mittel- und Oberstufe

"Was bedeutet die Fastenzeit für uns?" Über diese Frage dachten die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe bei ihrer Passionsandacht nach."Die Fastenzeit ist eine Möglichkeit sein Leben neu auszurichten", leitete Pfarrer Paul Sattler die Andacht ein. "40 Tage gehen wir einen Weg auf Ostern hin, wie Jesus selbst." Mit einem Bild, das von der Krippe an Weihnachten ausgeht und den Weg zum Kreuz auf Golgatha zeigt, illustrierte Pfarrer Sattler seine Gedanken. 
Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c gestalteten im Weiteren die Andacht, die von Joachim Abele (Orgel), Anna Schuster (Flöte), und Eva Hasmüller (Cello) eindrücklich und eindringlich musikalisch umrahmt wurde.

Was bedeutet, das "Leben neu ausrichten"? Nicht nur ein Computervirus bringt viel Ärger mit sich, zerstörerische "Viren" können auch das Leben belasten. Oft sind es kleine Dinge, eine Lüge, ein Streit, mit dem unser Leben und unser Miteinander infiziert wird, stellten die Schüler fest. Um einen PC-VIrus zu beseitigen benötigt man oft einen Fachmann. "Für Viren, die das Leben infiziert haben, ist Gott der Fachmann. Sein Antivirenprogramm heißt "Vergebung".

"Das Leben neu justieren bedeutet auch, über das Miteinander, das Verhalten gegenüber den Mitmenschen nachzudenken", so eine weitere Gruppe Jugendlicher. "Mobbing ist mittlerweile eine Art Volkssport geworden und ich finde das schlimm". Die Schüler zeigten auf, dass es das aber schon zur Zeit Jesu gab. Auch er wurde "gemobbt", weil er anders und unbequem war. "Stellt euch doch mal auf die Seite des "Gemobbten" und fragt, wie er sich fühlt", forderten die Schüler auf. "Nächstenliebe kann so viel schöner sein!"

"So kann diese Zeit eine Chance sein uns auf unserem Lebensweg immer wieder neu auszurichten. Wir sollten sie nutzen", beendete Pfarrer Sattler nach Gebet, Vaterunser und Segen die besinnliche Andacht.

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