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Ein neues Schmuckstück für unser A-E-G

Nach vier Jahren Planung und Bauzeit wurde das Amphitheater eingeweiht!

 

Unser Albrecht-Ernst-Gymnasium ist ja, wie viel Besucher und nicht zuletzt auch das Kultusministerium bestätigen, in einer Reihe von Punkten einzigartig in Bayern und teilweise sogar darüber hinaus. Nun ist ein weiteres "Alleinstellungsmerkmal" hinzugekommen. Als wohl erstes und einziges Gymnasium in Bayern besitzt das A-E-G ein eigenes Amphitheater.
Vier Jahres und zwei P-Seminare hat es gedauert, bis jetzt Schulleiterin Claudia Langer, die zugleich die Seminarleiterin der P-Seminare "Schulhausgestaltung" war, nicht ohne berechtigten Stolz und mit viel Freude und gleichzeitig Erleichterung zusammen mit zahlreichen Ehrengästen und den Seminarteilnehmern das Schmuckstück offiziell seiner Bestimmung übergeben konnte. Als Amphitheater wird ein Rundtheater der römischen Antike bezeichnet um dessen rund oder oval angelegte Arena stufenweise Sitzreihen nach oben steigen. Dem nachempfunden ist auch der Bau oberhalb der Turnhalle und wo findet ein solches Amphitheater einen besseren Platz als an einem humanistischem Gymnasium? 

Deshalb bot Claudia Langer vor vier Jahren dieses Thema den Schülerinnen und Schülern an des Seminarjahrgangs 2012/14, wie sie in ihrer Eröffnungsrede den Gästen mitteilte. Die erste Gruppe plante, baute Modelle und bemühte sich um erste Interessenten für den Kauf eines oder mehrere Steine, die die Sitzreihen bilden sollten. Es wurde aber schnell deutlich, dass das Unterfangen in eineinhalb Jahren nicht zu beenden ist, deshalb übernahm eine zweite Schülergruppe die Planungen und führte sie schließlich mit großem Zeitaufwand, viel geistiger und körperlicher Arbeit und der massiven Unterstützung zahlreicher heimischer Firmen zu einem guten und überaus gelungenen Ende. Schulleiterin Langer dankte insbesondere den Vertretern der genannten Firmen, ohne deren Hilfe, vielfältige und großzügige Unterstützung das Projekt nicht hätte realisiert werden können. "Es ist wieder einmal deutlich geworden, wie groß ihr Engagement und ihre Identifikation mit unserer Schule ist. Dafür sind wir sehr dankbar", richtete sich Langer an die anwesenden Firmenvertreter. Einen besonderen Dank sprach sie Helmut Papst vom Landratsamt aus, der die Planungen und Arbeiten intensiv begleitete und immer offene Ohren für alle Fragen hatte.  Nicht zuletzt galt ihr Dank aber auch allen, die mit dem Kauf eines der jeweils 500 kg schweren Natursteinquader die finanzielle Basis für die Umsetzung des Projektes geschaffen hätten.

"Solch eine Feier ist immer auch Anlass zum Innehalten und zum Danken", stellte Pfarrer Paul Sattler fest, der mit einem Bibelwort und einem Gebet den Dank für die unfallfreie, gelungene Fertigstellung des Amphitheaters zum Ausdruck brachte und den Segen für alle, die in diesem Theater in Zukunft singen, spielen, zuhören und sich freuen werden, erbat.

Der Feier schloss sich ein Imbiss an, bei dem es noch Gelegenheit für das ein oder andere Gespräch gab. Und der Tenor war einhellig: Das ist ein großartiges Werk und ein echtes Schmuckstück für die Schule. Unterhalten wurden die Gäste von der BigBand des A-E-G unter Leitung von Tim Schauen, die die Eröffnung vorher schon schwungvoll eingeleitet hatte.

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