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Ein neues Gesicht für das A-E-G

P-Seminar "Schulhausgestaltung" präsentierte beeindruckende Entwürfe. Landrat Stefan Rößle lädt die Seminarteilnehmer eigens nach Donauwörth ein.

 

Ziel des P-Seminars in der Oberstufe ist praxisorientiertes Arbeiten. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler zur Lösung von Problemen oder zur Beratung auch externe Experten hinzu ziehen. Diese Möglichkeit nutzten auch die verschiedenen Gruppen des P-Seminars ‚Schulhausgestaltung“ ’am Oettinger Albrecht-Ernst-Gymnasiums Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie Vertretern aus der Politik, Eltern und Elternbeirat in der Aula der Schule.

Die zahlenmäßig stärkste Gruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Modell für den sogenannten ‚Mittelbau‘ zu gestalten. Vom Ergebnis zeigten sich die Gäste sehr beeindruckt: Eingebettet in die bereits bestehenden Gebäude schufen die Schüler im Maßstab 1:100 einen architektonisch sehr interessanten Bau, der behindertengerecht den Altbau und den naturwissenschaftlichen Trakt verbindet. Mit einer digitalen 3D-Präsentation präsentierte die Gruppe weitere Entwürfe und den Entstehungsprozess des Modells. Besonders positiv für die ‚jungen Architekten‘ war dabei sicher, dass sie ohne finanzielle Vorgaben planen durften.

Ein weiteres Team präsentierte Modelle für ein ‚Amphitheater‘, das im Anschluss an die Turnhalle des A-E-G gebaut werden könnte. Dabei legten die Planer sogar eine Kostenkalkulation vor und hatten auch schon eine Geschäftsidee, wie die Kosten gesenkt werden könnten: Interessierte Sponsoren können sich jeweils einen Stein reservieren, in den dann bei Realisierung des Projektes der Name eingraviert wird.

Auch eine neue Planung der Außenanlagen des A-E-G war Aufgabe für ein Team. Während eine Schülerin ein sehr durchdachtes Modell für den ‚oberen‘ Pausenhof vorstellte, präsentierten zwei weitere Schülerinnen sehr naturnahe Entwürfe für den ‚unteren‘ Pausenhof. Sie griffen dabei die vorher erfragten Wünsche der jüngeren Schüler auf und setzten sie sehr ideenreich um.
Zur Ruhe kommen, einmal innezuhalten wird in unserer hektischen Zeit immer wichtiger. Am A-E-G ist dies nun möglich, denn eine Schülerin gestaltete einen Meditations- und Ruheraum im Ganztagesgebäude, dessen ‚Eröffnung‘ den Abschluss der Präsentation bildete. Er kann in Zukunft von kleinen Gruppen zum Meditieren oder auch von einzelnen Schülern und Lehrern zum Entspannen genutzt werden. Die äußerst angenehme Atmosphäre, die durch eine entsprechende Farbgestaltung, durch Pflanzen, eine Wassersäule, einen Brunnen, LED-Sternenlichter, sanfte Musik und ausgewählte Literatur geschaffen wird, erfuhren auch die Gäste, die sich überaus positiv zu dem gelungenen Werk äußerten.

Bilder...

Besonders freuten sich die Seminarteilnehmer, dass sie auch Gelegenheit bekamen, ihre Entwürfe im Landratsamt vorzustellen. Landrat Stefan Rößle, Kreisbaumeister Farag Khodary und Mitglieder der Kämmerei zeigten sich äußerst beeindruckt von der Kreativität der jungen Planer und der hohen Qualität der Ergebnisse. "Wenn Schülerinnen und Schüler, die in wenigen Monaten die das A-E-G nach dem Abitur verlassen, sich so intensiv und mit soviel Engagement Gedanken über die zukünftige Gestaltung ihrer Schule machen, ist das ein deutliches Zeichen für die enge Verbundenheit mit ihrem Albrecht-Ernst-Gymnasium", war der Landrat voll des Lobes nach der gelungenen Präsentation.

Bilder von der Präsentation im Landratsamt...