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Ein musikalisch geschmückter Weihnachtsbaum

Beim Weihnachtskonzert war die Aula bis auf den letzten Platz besetzt

 

Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt, auf der Bühne warteten viele junge Musikerinnen und Musiker mit ihren Streichinstrumenten auf ihren Einsatz. Alle warteten auf den Beginn des Weihnachtskonzertes, den dann das Vororchesters mit der bekannten Eurovisionsmelodie auch passend bestritt. Das Publikum sollte nämlich an diesem Abend die eindrucksvolle Breite und Vielfalt sowohl der musikalischen Arbeit am A-E-G als auch der Stilrichtungen und Besetzungen erleben. Es war ein bunter musikalischer Weihnachtsbaum, den die Schülerinnen und Schüler mit ihren Musiklehrern Günter Simon, Petra Hanke und Tim Schauen für die Gäste schmückte. Wie festlich glitzerndes Lametta präsentierten sich die feinen Streicherklänge, angefangen von den jüngsten Streicherklassen 5a und 6a mit ihren teils heiteren, teils besinnlichen Stücken, die auch zum Mitsingen animierten, ebenso das Vororchester, das bewies, dass es Klassisches ebenso wie Modernes beherrscht, bis hin zum großen Schulorchester, das mit Leopold Mozarts musikalischer „Schlittenfahrt“ auf eine eindrucksvolle Reise durch die Winterlandschaft entführte und die zu einem Weihnachtsbaum gehörenden heiter klingenden Glöckchen beisteuerte. Was wäre ein solcher Baum ohne die Vielfalt an Kugeln und Sternen?

Eine besonders edel glänzende Kugel strahlte aus der Mitte des Baumes. Erstmals erklang nämlich das von der Familie Kollmar dem A-E-G gestiftete Harmonium. Ludwig Burger spielte darauf begleitet vom Streichterzett gebildet von Günter Simon, Johanna Hederer und Petra Hanke, eine Bagatelle von Antonin Dvořák.
Im Kerzenschein fröhlich tanzender bunter Kugeln gleich erfreuten Julia Bräunling mit einem furiosen Allegro von Friedrich Kuhlau am Klavier und Hanna Reichenbach, Klarinette, im harmonischen Zusammenspiel mit Vanessa Weber, Klavier, und ihrer Interpretation des Hits „You´re beautiful“ von James Blunt. Wie feine, filigrane Strohsterne bezauberten Anna Schuster, Flöte, begleitet von Petra Hanke am Klavier, mit einem technisch versiert und ausdruckstark vorgetragenem Presto von Gustav Gunsenheimer und das Streichquartett mit Anna Klotz, Anna-Lea Titze, Chiara Utz und Christoph Klotz, das das Publikum, in einer Strophe zusammen mit Gerhard Enzelberger, Gesang, bei zwei Liedern sicher und mit großer Spielfreude begleitete.

Lebendig machen einen Weihnachtsbaum die bunte Vielfalt an Zinn- oder Holzfiguren, die Engel, Tiere, Tannenzapfen, Äpfel und Nüsse und natürlich die funkensprühenden Wunderkerzen. Die vergleichbare bunte, Freude versprühende Musik lieferte die Klasse 6c mit ihrem „Jingle Bell Rock“ und vor allem die BigBand unter Leitung von Tim Schauen mit ihrem unverwechselbaren Sound, den eingängigen Rhythmen und schmissigen Solis.
Was noch fehlte war der größte, hellste Stern oder die prächtige Spitze als Höhepunkt jedes Baumes. Beim Weihnachtskonzert war dies sicher der phänomenale Auftritt von Ludwig Burger am Flügel mit der „Fantasie-Impromptu“ von Frederic Chopin. Scheinbar mühelos gelang ihm das schwierige Parallelspiel von Triolen und Sechzehntelnoten, mit ausdrucksstarker Dynamik zog er das Publikum in seinen Bann und das alles auswendig gespielt, ein grandioser Beitrag, der den langanhaltenden Applaus des Publikums wahrlich wie alle anderen Akteure auch verdient hatte.

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