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Ein Lächeln verschenken!

Über die Frage "Was wir wirklich brauchen" wurde bei unserem ökumenischen Pfingstgottesdienst nachgedacht

"Soviel du brauchst!" war das Motto des diesjährigen Evangelischen Kirchentages, aber was brauchen wir wirklich? Darüber hatten Schülerinnen und Schüler aus den 6. und 7. Klassen in der Vorbereitung des diesjährigen ökumenischen Pfingstgottesdienstes nachgedacht. Wir hatten jedenfalls das Wetter, das wir für unseren Open Air-Gottesdienst brauchten, es war trocken und nicht zu heiß und so begann die Feier mit dem Lob- und Dankpsalm 103, gelesen von Pfarrer Sattler unterbrochen von einem gesungenen Lobpreis. Dass wir genügend Grund zum Danken haben, machten die Schülerinnen und Schüler allen klar, indem sie unsere Lebenssituation mit denen von Menschen in Afrika klar. Im Durchschnitt gibt eine vierköpfige Familie bei uns in einer Woche 500 Euro aus, eine Familie im Tschad hat im gleichen Zeitraum gerade mal einen Euro zur Verfügung. Was wir wirklich brauchen sind nicht die materiellen Dinge, machte Studienreferendar Korbinian Schäfer in seiner Ansprache deutlich. Oft sind es ganz andere Notwendigkeiten: Trost, Lob, Unterstützung, Ermutigung, die nichts kosten, aber dennoch so wertvoll sind. "Wir haben in der Klasse beschlossen, eine Woche lang jeden Tag einem uns fremden Menschen ein Lächeln zu schenken und sind auf die Reaktionen schon gespannt!" Aufmerksam werden, auf das, was der Mensch neben uns braucht, das sei notwendig. Freunde statt Luxus, Liebe statt Hass, Mut statt Hochmut - diese Aufforderungen hatte das Vorbereitungsteam an den Altar geschrieben. Das nachfolgende Lied griff die Gedanken des Gottesdienstes ebenfalls auf :

Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen, und neu beginnen ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.

Oder wie es der Chor unter Leitung von Anja Heuschmid sang: "Let your light shine bright"

Alle diese Gedanken griffen auch die von den Schülern vorbereiteten Fürbitten auf, bevor Pfarrer Sattler die Schulfamilie mit dem Segen Gottes in die Pfingstferien entließ.

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