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Ein Gerät, das Leben retten kann

Elternbeirat finanziert Defibrillator, der auch der Bevölkerung zur Verfügung steht

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 100.000 Menschen reanimiert. Nur ca. 5% davon überleben ohne Hirnschäden. In Schweden sind dies 40%. Den Grund dafür sieht Andreas Markmüller, Bereichsleiter Ausbildung beim Roten Kreuz, in der flächendeckenden Ausstattung mit Defibrillatoren. Zusammen mit Arthur Lettenbauer informierte er den Elternbeirat des A-E-G über Bedeutung, Wirkungsweise, Funktion und Handhabung dieser Geräte, woraufhin sich die Elternvertreter entschlossen, einen Defibrillator anzuschaffen, der nicht nur der Schule, sondern auch der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stehen soll. Damit sind in Oettingen nun drei Geräte vorhanden. "Jedes zusätzliche Gerät ist wichtig, denn das bei einem Notfall zur Verfügung stehende Zeitfenster beträgt nur drei bis fünf Minuten", betonte Markmüller. Da der Defibrillator, der für jeden zugänglich am Durchgang zum oberen Pausehof des A-E-G angebracht ist, selbsterklärend funktioniert, kann ihn jeder Laie, auch ohne Einweisung, bedienen. "Wichtig ist es, dass den Menschen die im Ernstfall oft auftretende Angst vor einer falschen Reaktion genommen wird", meinte Markmüller.