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Ein ganz besonderes „Airlebnis“

Mit dem Bus zwischen Boeings und Jumbojets, Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten und die Größe des Vorfeldes bestaunen: Die Klassen 7b und 8c besuchten am Wandertag mit ihren Lehrern Linda Lutter und Martin Graf den Franz-Josef-Strauß-Flughafen im Erdinger Moos, rund 25 Kilometer nordöstlich von München.

Pünktlich zur gebuchten „Borading-Time“ trafen die beiden Klassen am Besucherzentrum ein, um vor Betreten des Herzstückes des Flughafens eine sorgfältige Sicherheitskontrolle zu durchlaufen - wie es eben viele vom Flug in den Urlaub schon kennen. Und die Flughafenangestellten nahmen ihre Arbeit sehr genau: Uhren, Taschen, Handys, Schmuck und sonstige Utensilien wurden also kurzerhand über das Förderband durch den Scanner geschickt, bevor die Schülerinnen und Schüler dann selbst „durchleuchtet“ wurden. Gleichzeitig erlaubten die freundlichen Mitarbeiter den wartenden Schülern einen Blick auf den Bildschirm des Röntgenprüfgerätes.

„Mit knapp 38 Millionen Fluggästen jährlich gehört der Münchener Flughafen nach Frankfurt zum zweitgrößten Airport Deutschlands“, so ein Mitarbeiter, der die Besucher über das Vorfeld begleitete und das aktuelle Abfertigungsgeschehen live kommentierte. Vorbei an zwei parallelen jeweils 4000 Meter langen Start- und Landebahnen, Kontrollturm, Terminals, Feuerwehren und Frachtabfertigungshallen beeindruckten die Schüler vor allem die riesigen Flugzeuge und die Privatjets, die gerade zur Oktoberfestzeit besonders zahlreich in München zu sehen sind. Und auch der Ort, an dem im Mai die Maschine mit den Champions League-Siegern landete, konnte bestaunt werden. Gleichzeitig erfuhren die Schülerinnen und Schüler eine Menge interessanter Dinge, zum Beispiel, dass auf dem Flughafen sogar ein eigenes Bier gebraut wird, der den Flughafen umgebende Zaun über 40 Kilometer lang ist oder eine Surf-Anlage im Terminal 1 Anfänger und Profisurfer im Sommer auf die Bretter lockt.

Einen Tipp gab es am Ende noch: Täglich gegen 12.45 Uhr landet das größte Flugzeug der Welt, der A 380, aus Dubai auf dem Münchener Flughafen und das wollten sich die Oettinger natürlich nicht entgehen lassen: Nach dem Erklimmen der 172 Stufen zur Aussichtsplattform des 28 Meter hoch gelegenen Besucherhügels bot sich den Schülern ein einmaliger Blick auf das Vorfeld und das Terminal 1 - übrigens das längste Gebäude Deutschlands, wie die Schüler zuvor erfahren hatten. So verging die Zeit bis zum Eintreffen des Megaliners wie im Flug, Kameras und Handys wurden aber schnell gezückt, als der A 380 am Horizont auftauchte. Die eben noch riesigen Flugzeuge auf dem Vorfeld wirkten beim Eintreffen des A 380 geradezu wie Spielzeug. Wirklich beeindruckend…

 

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