Sie sind hier: Startseite / News / Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten

Eine Halbzeit auf gleichem Niveau reicht nicht. Lehrer haben beim traditionellen Fußballspiel wieder einmal das Nachsehen.

Eine Halbzeit lang hatte die Lehrermannschaft beim diesjährigen Aufeinandertreffen mit der Auswahl der K13 nahezu alles im Griff, aber ein Spiel dauert eben 90 Minuten und danach stand es 7:1 für die letzten G9 Abiturienten.

Dabei begann es für die Lehrer, die nun schon sieben Jahre auf einen Erfolg warten, ziemlich verheißungsvoll. Mit einer sicheren Abwehr und einem dicht gestaffelten Mittelfeld ließen sie die Abiturienten nicht zur Entfaltung kommen und setzten mit weiten Bällen immer wieder einzelne Konterattacken. So verliefen die ersten 30 Minuten ohne größere Höhepunkte, beide Mannschaften beließen es ohne große Ideen zu entwickeln bei einem wenig berauschenden Mittelfeldgeplänkel. Auch die mit Fangruppen aus dem Abiturientenlager zahlenmäßig stark besetzte Südkurve, hatte ihre Gesänge ob des wenig berauschenden Ballgeschiebe nahezu eingestellt, als ihre Mannschaft wie aus dem Nichts dann doch den Führungstreffer erzielte. Nach einem Eckstoß verwertete Stefan Rhandi den zweiten Ball mit einem strammen Schuss von der Straufraumgrenze. Sichtlich geschockt, geriet die Ordnung des Lehrerteams etwas aus den Fugen, was für die zweite Halbzeit nichts Gutes erahnen ließ. Und so kam es dann auch. Wieder einmal bestätigte sich die alte Fußballerweisheit: "Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu", denn zunehmendes Verletzungspech - so musste die Sechserposition neu besetzt werden, da Abräumer Martin Graf für seinem Einsatz  körperlichen Tribut zollen musste - und zwei weitere schnelle Gegentore durch Jonas Berger und David Thum in der 48. und 53 Minute, machten alle taktischen Vorgaben, die Bernd Knecht seiner Mannschaft für die zweite Halbzeit mit auf den Weg gegeben hatte, schnell zunichte. Ein klares Spielsystem war kaum mehr zu erkennen, nur sporadisch gelang es den Lehrern den Ball in die Nähe des gegnerischen Tores zu tragen und so sehr sich der tapfere Matthias Löw im Tor der Pädagogen auch reckte und streckte, er konnte vier weitere Einschläge in seinem Kasten nicht verhindern. Obwohl durch zahlreiche Blessuren geschwächt erlahmte der Kampfeswille der Lehrer trotz des letztlich zu hoch ausgefallenen Rückstandes nie und so fiel kurz vor dem Abpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Jonas Haferkorn der verdiente Ehrentreffer durch Wolfgang Knoll nach feinem Zuspiel von Christian Heinz.
So endete der stets faire Vergleich trotz der deutlichen Niederlage mit einem Erfolgserlebnis für die Lehrer. Beim anschließenden traditionellen Spanferkelessen gab es dann reichlich Gelegenheit in fröhlicher Atmosphäre die beiden unterschiedlichen Halbzeiten dann ausgiebig zu analysieren.

Der doppelte Abiturjahrgang bringt es mit sich, dass sich für die Lehrermannschaft schon bald die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet. Es bleibt nicht viel Zeit die "Wunden zu lecken", denn auch die Q12 wird die Lehrer in wenigen Wochen herausfordern. Bis dahin heißt es aus den Fehlern zu lernen, auf den positiven Aspekten der ersten Halbzeit aufzubauen, die Fitness wieder herzustellen, Konstanz für zwei Halbzeiten zu entwickeln, damit dann die lange Durststrecke gegen die ein Jahr jüngeren und unerfahreneren Gegner beendet werden kann.

Wir werden an dieser Stelle darüber berichten.

Das Spiel in Bildern....