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Ein Abend mit vielen Beziehungen

Die Teilnehmer am P-Seminar Theater/Film präsentierten ihre Arbeiten

 

Ende November fand die Aufführung des P-Seminars Theater/Film der Q12 des Albrecht-Ernst-Gymnasiums unter der Leitung von Christine Götz statt.

Im Rahmen des P-Seminars wurden von den Kursteilnehmern seit dem letzten Schuljahr unterschiedliche Produktionen inszeniert, die alle unter dem gemeinsamen Motto "Beziehungen" standen. Durch den Abend leiteten Yasmin Sahin und Corinna Werner.

Los ging es mit dem Film "Mütter und ihre Töchter", der diese wichtige Beziehung in verschiedenen Alltagssituationen und zu verschiedenen Zeiten auslotet. Auf technisch sehr anspruchsvolle und kreative Weise verstanden es Magdalena Schmidkunz, Dorothea Müller, Corinna Werner, Nicola Blumrich, Sara Bräunling, Yasmin Sahin und Franziska Schmidt, die Zuschauer in den Bann ihrer Bilder zu ziehen.

Eine Beziehung ganz anderer Art zeigte Ann-Kathrin Lindenmeyer mit ihrer Interpretation des Klassikers "Dinner for One", das sie selbst als Miss Sophie und Peter Sellnow als Butler James kongenial in Szene setzten. Kaum ein Zuschauer konnte sich dem mitreißenden Spiel der beiden entziehen, und auch die englische Sprache tat der erfrischenden Aufführung keinen Abbruch.

Den Abschluss des Abends bildete das Theaterstück "Ronja Räubertochter", das Franziska Bayer, Jaqueline Leib und Verena Rothgang mit Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe einstudiert hatten. Voller Begeisterung entführte die Gruppe die Zuschauer in die Welt zweier verfeindeter Räuberbanden, deren Hauptmänner Mattis und Borka hervorragend von Jan-Philipp van Olfen und Lena Wimmer dargestellt wurden. Mattis' Tochter Ronja (Sophie Fischer und Johanna Wimmer) freundet sich mit Borkas Sohn Birk (Amely Wimmer und Bettina Marcinkowska) an, was weder ihre Mütter (Syren Meierhuber und Lara Bauer bzw. Lina Roters und Amely Wimmer) noch die anderen Räuber (Patricia Grimm, Johanna Wimmer, Sarah Bohne, Anna Gebert) gut heißen können. Erst nachdem die Kinder sich im Wald versteckt haben und dort viele Gefahren im Wald, bei der Begegnung mit den Wilddruden oder auch am Höllenschlund gemeistert haben, sehen die Räuber ein, dass weder ihre Feindschaft noch ihr Leben als böse Räuber Zukunft haben werden. Begleitet wurde das Theaterstück von selbst bearbeiteten und einstudierten Liedern. Mit viel Applaus bedankte sich das Publikum bei der Theatergruppe und ihren Helfern (Klaus Feigl und Joshua Gloning) für die mitreißende und gelungene Aufführung.

 

Text: Franziska Bayer, Jaqueline Leib und Franziska Bayer

Fotos: Sara Bräunling