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Die neuen Lernlandschaften sind fertig!

Die altersgerechte Architektur für die Mittelstufe ist einmalig in Deutschland

 

„Was lange währt, wird endlich gut!“ Dieser Satz gilt sicher auch für die neugeschaffenen Lernlandschaften am Oettinger Albrecht-Ernst-Gymnasium. Nach einigen zeitlichen Verzögerungen arbeiten und lernen die Schülerinnen und Schüler der achten, neunten und zehnten Jahrgangsstufen seit einigen Tagen nun in ihren völlig neu gestalteten und in ihrer Art in Deutschland einmaligen Lernumgebungen.  Das Besondere liegt dabei darin, dass die moderne Architektur nicht nur das viel beachtete pädagogische Konzept des A-E-G unterstützt, sondern auch die Bedürfnisse speziell dieser Altersgruppe aufgreift. „Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und Jugendliche nach ihren Wünschen befragt, um Lernlandschaften speziell für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe zu gestalten, die ja ganz andere Erwartungen haben und Verhaltensweisen aufweisen als die der Unterstufe“, betont Schulleiterin Claudia Langer. „Normalerweise baut man die Klassenzimmer in Schulen für alle Altersgruppen nahezu gleich. Ein Sechzehnjähriger fühlt sich aber im Zimmer eines Zehnjährigen nicht wohl und umgekehrt. Das muss man auch in der Schularchitektur berücksichtigen, damit die Lernumgebung altersgerecht gestaltet wird und das haben wir versucht “, ergänzt ihr Stellvertreter Günther Schmalisch. Beide konnten mit diesem Konzept vor einigen Wochen auch die Rechtsabteilung des Kultusministeriums überzeugen. Diese sprach dem Albrecht-Ernst-Gymnasium nämlich ein pädagogisches Alleinstellungsmerkmal zu, was zur Folge hat, dass allen Schülern, unabhängig von der Wahl des Schulzweiges, die Schulwegkosten bezahlt werden.
Wie gut gelungen das Werk ist und wie schnell die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer ihre neue Umgebung auch angenommen haben, davon konnten sich der stellvertretende Landrat Reinhold Bittner und Oettingens Bürgermeisterin Petra Wagner überzeugen.  Beide waren von der konzentrierten und angenehmen Lernatmosphäre ebenso beeindruckt, wie von der durchdachten, für eine Schule völlig neuen Architektur. „Um unser pädagogisches Konzept möglichst optimal umsetzen zu können haben wir zum Beispiel Kommunikationsbereiche für Teamgespräche geschaffen, die es so noch nirgends an Schulen gibt. Vorbilder für die Möblierung waren dabei unter anderem erfolgreiche Unternehmen, da sich entsprechend Innovatives im Schulmöbelbereich nicht finden ließ“, erklärte die Schulleiterin. Auch was die technische Ausstattung anbelangt, ist das A-E-G zukunftsweisend. Drahtlos können die Schüler mit Tablets und modernster Übertragungstechnik Präsentationen vorführen oder im Fremdsprachenunterricht individuell auf Tondateien zugreifen. Auch Geräte wie Overheadprojektoren gehören bald der Vergangenheit, denn sie lassen sich mit den modernen Geräten und entsprechenden Apps problemlos ersetzen.  „Wir haben hier in die Zukunft der Schule und vor allem die Zukunft der jungen Menschen investiert und somit das Geld sehr gut angelegt“, betonte Reinhold Bittner während des Rundgangs. Die Schulleiterin bestätigte dies und bedankte sich bei allen politisch Verantwortlichen des Kreistages, insbesondere bei Herrn Landrat Stefan Rößle, für die weitsichtige und finanzielle Unterstützung bei der Realisierung des ersten Abschnittes der Generalsanierung. Inzwischen werden die Baumaßnahmen bereits fortgesetzt, denn die Lernlandschaften der Unterstufe im ersten Obergeschoss werden durch den Anschluss an die neue Fassade räumlich optimiert. Die Schulleitung hofft nun, dass die Bauarbeiten unter der Leitung des Architekturbüros Degle.Degle und Farag Khodary, dem Teamleiter Hochbau am Landratsamt, mit seinen Mitarbeitern, zügig voranschreiten.

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