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Der richtige Weg durch das neue Schuljahr

Mit einem ökumenischen Gottesdienst begann das Schuljahr am Albrecht-Ernst-Gymnasium

"Den richtigen Weg finden" -  war das Thema des ökumenischen Gottesdienstes, mit dem das neue Schuljahr am A-E-G begonnen wurde. "Wenn ihr das nächste Mal in die Kirche einziehen dürft, habt ihr das Abitur bestanden", begrüßten Schulleiterin Claudia Langer und Pfarrer Paul Sattler die jüngsten Mitglieder der Schulfamilie, die mit ihren Klassenleitern und Tutoren unter dem Applaus ihrer Mitschüler in die Kirche eingezogen waren. Über 800 Schüler, Lehrer und Eltern  feierten in der vollbesetzten St. Jakobskirche den von einer Schülergruppe unter Leitung von Pfarrer Sattler vorbereiteten Gottesdienst. "Die Wege durch das Schuljahr können ganz verschieden sein, eben, steil, steinig, geradlinig. Wir dürfen aber sicher sein, dass wir nicht allein gehen müssen, sondern auch in schwierigen Passagen Hilfe erfahren oder Hilfe geben dürfen," versicherte Pfarrer Sattler.

Neben den 92 neuen Schülerinnen und Schülern konnte Schulleiterin Claudia Langer auch zwölf neue Gesichter im Kollegium vorstellen. Insgesamt begrüßte sie 802 Schülerinnen und Schüler sowie 65 haupt- und nebenamtliche Lehrkräfte. Besonders hervorzuheben sei auch die im Vergleich äußerst sehr günstige durchschnittliche Klassenstärke von 23,42 in den 26 Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 10, wobei alle Klassen weniger als 30 Schüler aufweisen.

Die Personalzuweisung habe zwar den Wünschen und Notwendigkeiten entsprochen, aufgrund längerfristiger Erkrankung zweier Lehrkräfte könne der Pflichtunterricht in Sport und Kunst aber nicht voll erteilt werden, obwohl nebenamtliche Lehrkräfte in diesen Fächern eine große Zahl der anfallenden Stunden übernommen haben, stellte die Schulleiterin fest. Um eine möglichst optimale individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, wurden neben zahlreichen Intensivierung- und Kompetenzstunden auch Lernbürostunden eingerichtet. Das Angebot der "Streicherklasse" fand ebenfalls wieder großen Zuspruch, so dass auch im achten Jahr wieder eine neue Streicherklasse gebildet werden konnte.

Mit besonderer Freude berichtete Langer, dass in den Ferien die dritte Lernlandschaft für die 7. Jahrgangsstufe fertig gestellt wurde, so dass jetzt der gesamten Unterstufe ideale Voraussetzungen für ein schülerzentriertes, individuelles, eigenverantwortliches, nachhaltiges, gehirngerechtes und damit zukunftsweisendes Lernen und Lehren geboten werden können. Dies wird auch dadurch unterstützt, dass der Unterricht nahezu komplett in Doppelstunden organisiert ist, was den Schülern wesentlich mehr effektive Lernzeit ermöglicht. Differenzierte und individuelle Rückmeldungen über ihren Leistungsstand sowie konrekte Hilfen um weitere Lernfortschritte zu erzielen erhalten die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 in zwei Zwischenberichten, die am A-E-G das Halbjahreszeugnis ersetzen.

Beibehalten und sogar noch ausgebaut wurde auch die sehr erfolgreiche, im Rahmen des offenen Ganztageskonzeptes angebotene fast kostenlose Lernzeitbetreuung. Vor allem die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe können hier ein effektives, nachhaltiges und kooperatives Lernen einüben, um größere Lernerfolge und zugleich eine Entlastung für die Familien zu erreichen. Flankierend dazu werden diese wichtigen Schlüsselqualifikationen auch in zahlreichen Kompetenztrainingsstunden eingeübt.

Um ein schnelles und reibungsloses Eingewöhnen der neuen Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, stehen den Kindern neben den Klassenleitern auch zahlreiche Tutoren als Ansprechpartner zur Verfügung. Mit vielerlei Aktionen, unter anderem einem "Orientierungstag" sorgen sie dafür, dass der Übergang für die jüngsten A-E-Gler an ihre Schule problemlos verläuft.

Bilder vom ersten Schultag...