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Den Ministergang zum "Sperrgebiet" erklärt!

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle empfängt die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b und 6a zur Eröffnung ihrer Ausstellung im neuen Ministergang des Kultusministeriums!
Der Minister hat Wort gehalten!
Bei seinem Besuch am Albrecht-Ernst-Gymnasium Ende Januar war Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle von der Ausstellung der Klassen 5b und 6a zum Thema „20 Jahre Wiedervereinigung Deutschlands“ so beeindruckt, dass er sie an sein Ministerium holen wollte.
Diese Ankündigung hat er nun wahr gemacht und die 47 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen zusammen mit Schulleiterin Claudia Langer und Deutschlehrer Günther Schmalisch nach München eingeladen um die Ausstellung im neuen Ministergang zu eröffnen.
Die Schüler haben den Bereich kurzerhand zum „Sperrgebiet“ erklärt und eine Figur in der Originaluniform eines DDR-Grenzbeamten hat schon manchem Mitarbeiter oder Besucher, der in den Gang trat, Respekt eingeflösst. Direkt vor dem Arbeitszimmer des Ministers sind die zwölf Schautafeln und zwei Vitrinen mit vielen Originalgegenständen aus der DDR der im Rahmen eines jahrgangsübergreifenden Literaturprojektes entstandenen Ausstellung nun für die nächsten vier Wochen aufgebaut. „Ich wollte sie genau hier haben, damit eure beeindruckende Arbeit von möglichst vielen Besuchern bestaunt werden kann,“ betonte der Minister bei seiner Begrüßung. „Ihr habt etwas Großartiges geschaffen, das meinen Respekt und höchste Anerkennung verdient,“ lobte er die Oettinger Schüler. „Es sind außerordentlich wichtige geschichtliche Ereignisse, die ihr in eurer Ausstellung vorbildlich erarbeitet und dokumentiert und euch so ein hervorragendes Wissen angeeignet habt. Ich freue mich, dass ihr eure Ausstellung hier zur Verfügung stellt.“ Mit großem Interesse ließ er sich von den Schülerinnen und Schülern die Ausstellung genauer erläutern und freute sich über das Körbchen mit Brausepulver, einem Kultprodukt zu DDR-Zeiten, das nach dem Originalrezept wieder neu hergestellt wird. Tief beeindruckt nahm er auch das Geschenk der Klasse 6a entgegen, die ihm ein Oettinger Stadt-Memory überreichte, dass sie im letzten Jahr im Deutschunterricht entwickelt und hergestellt hat. „Ich habe schon bei meinem Besuch am A-E-G mit Freude gesehen, wie begeistert ihr in euren flexiblen Klassenzimmern lernt und welch hervorragenden Ergebnisse ihr dabei erzielt, was ihr mit eurer Ausstellung und eurem Geschenk nachhaltig belegt. Macht weiter so!“ verabschiedete sich Minister Spaenle von den Schülerinnen und Schülern.
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Hofgarten erhielten die Gäste dann die Gelegenheit zu einem Besuch in der Staatskanzlei, in der sie von Beate Michel in den Kabinettssaal geführt wurden. Ein Höhepunkt für die Schüler, denn sie durften dort Platz nehmen, wo sonst jeden Dienstag Vormittag Ministerpräsident Seehofer und seine Ministerriege tagt.
Nach einem leckeren Mittagessen in der Kantine des Kultusministeriums hatten die A-E-Gler dann Gelegenheit, sich mit der Historikerin Beate Michel über ihr Projekt und die Zeit der deutschen Teilung zu unterhalten, bevor eine Mitarbeiterin der Pressestelle des Ministeriums von Pressekonferenzen und den Kontakt mit den Medien berichtete. „Unsere Aufgabe war es auch alle Zeitungen von eurem Besuch und eurer tollen Ausstellung zu informieren“, erklärte sie den Schülern. „Ich habe schon sehr viel Positives von eurem Albrecht-Ernst-Gymnasium vor allem von euren besonderen Klassenzimmern gehört.“ Sehr beeindruckt ließ sie sich von den Kindern erklären, wie gerne sie in ihren „flexiblen Klassenzimmern“ arbeiten und lernen, bevor sie dann mit vielen Eindrücken und auch ein wenig Stolz wieder die Heimreise nach Oettingen antraten.