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Das Abitur als Brücke zu einer erfolgreichen Zukunft!

86 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten am A-E-G ihre Reifezeugnisse

 

"Also – los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzähl´n.“ Dieses Zitat aus dem Gedicht „One day“ von Julia Engelmann, bildete ein Leitmotto im diesjährigen ökumenischen Gottesdienst zur Verabschiedung der Abiturienten des Albrecht-Ernst-Gymnasiums, der dieses Mal aus organisatorischen Gründen den Abschluss ihrer feierlichen Verabschiedung bildete. Mit der Überreichung der Reifezeugnisse im Rahmen eines Festaktes im Barocksaal des fürstlichen Schlosses wurden die 86 Absolventen zuvor offiziell aus dem Albrecht-Ernst-Gymnasium entlassen.

Stadtpfarrer Ulrich Manz begrüßte die Absolventen und ihre Gäste in der St. Jakobskirche mit dem Hinweis: "Gott sei Dank, endlich ist es geschafft! Ihr habt allen Grund Gott für seine Begleitung zu danken und zu loben und dies wollen wir in diesem Gottesdienst tun". In der von einem Team der Abiturienten selbst vorbereiteten Feier ging Pfarrer Paul Sattler in seiner Predigt vor allem auf die Zusage Gottes in Josua 1,9 ein. "Ihr steht wie Josua jetzt vor einem neuen Abschnitt eures Lebens. Der Herr euer Gott ist auch mit euch, in allem, was ihr tun werdet“, versicherte Sattler den Abiturienten und er forderte sie auf: „Also los, schreibt Geschichten, die ihr später gern erzählt.“
Mit dem berühmten „The Lion King“ eröffnete das Schulorchester unter Leitung Petra Hanke zuvor den Festakt im prunkvollen Barocksaal des fürstlichen Schlosses.

In Vertretung S.D. Fürst Albrecht zu Oettingen-Spielberg begrüßte Domänendirektor Christian Wippermann die Festgäste. Er gratulierte den Abiturienten zur Erlangung der Reifezeugnisse und gab ihnen den Rat: "Es geschafft zu haben ist ein ganz besonderes Gefühl der Freiheit, das sie genießen sollten. Umfassen Sie die Welt mit der Heimat im Herzen!" Persönlich und im Namen des Landkreises gratulierte Landrat Stefan Rößle den erfolgreichen Absolventen: „Ich bin stolz auf unseren Nachwuchs!“, versicherte er ihnen „Sie haben mit ihrem Abschluss eine hervorragende Basis, denn mit Bildung kann man die Welt verändern. Lernen ist mehr als nur Wissen in sich hinein zu stopfen. Die Schule kann ihnen nur das Lernen lernen, das ist ja auch das ganz besondere Motto und Bestreben am A-E-G“, stellte er fest und versicherte, dass den Verantwortlichem im Landkreis die Bildung auch in Zukunft immer sehr am Herzen liegen werde. Mit dem Tango „El Choclo“ von Angel G. Villoldo leitete das Schulorchester zur Rede von Schulleiterin Claudia Langer über. „Sie haben Ihre schulische Laufbahn am A-E-G im Jahr 2007, dem 444. Jahr der Schulgeschichte begonnen und beenden sie mit dem 44. Abitur, das bis jetzt an unserer Schule stattgefunden hat.  Während Ihrer Schulzeit haben sich Ihre Lehrkräfte in ca. 9.000 Unterrichtsstunden unermüdlich als ‚Brückenbauer‘ betätigt, denn sie haben für Sie die ‚Brücken‘ zu den verschiedenen Unterrichtsinhalten gebaut und mit Ihnen gemeinsam an den ‚Brückenpfeilern‘ für die Brücke gearbeitet, die Sie jeweils ins nächste Schuljahr bringen sollte.“ Das Abitur schlage jetzt sozusagen eine Brücke zum weiteren Leben und es müsse sich zeigen, ob deren Brückenpfeiler fest und stabil genug sind, meinte Langer. „Das kann nur dann der Fall sein, wenn wir Ihnen nicht nur Kenntnisse, sondern die wesentlichen Werte und Fähigkeiten vermittelt haben, die Sie brauchen, um Ihr zukünftiges Leben zu meistern“, gab die Schulleiterin in ihrer Rede zu bedenken und zitierte Pater Anselm Grün mit dem Satz: „Wage Neues, zeige Mut! Geh deinen eigenen Weg! Diesem Rat möchte ich noch hinzufügen:
Lassen Sie sich nicht von dem gewählten Weg abbringen, auch wenn er schwierig wird, aber haben Sie den Mut umzukehren und Neues zu wagen, wenn Sie erkennen, dass es nicht der richtige Weg für Sie ist!
Bei allem berechtigten Stolz auf die erreichten Leistungen, immerhin steht bei 27, also fast jedem Dritten die Eins vor dem Komma und bei 45 die Zwei, sei es dennoch wichtig, den richtigen Zeitpunkt zum Absprung für neue Herausforderungen nicht zu verpassen. „Warten Sie aber nicht zu lange, um sich auf den Weg zu machen! Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen, um wirklich erwachsen und selbstständig zu werden. Sie hoffe, so Langer weiter, dass „Sie mit Mut, Optimismus und Selbstvertrauen an alle Herausforderungen, Veränderungen und Aufgaben herangehen und den Beruf ergreifen können, mit dem Sie wirklich zufrieden sind. Für Ihren privaten Lebensweg wünsche ich Ihnen Zufriedenheit, Freude und viele glückliche und harmonische Stunden, wenig Sorgen und Probleme, Gesundheit und bei allem, was Sie tun, Gottes Segen!

Nach „I Dreamed a Dream!“ von Claude-Michel Schönberg, gespielt vom Schulorchester wurden zahlreiche Abiturienten für besondere Leistungen geehrt. Den Preis des fürstlichen Hauses für das beste Abitur mit dem herausragenden Notendurschnitt von 1,10 überreichte Christian Wippermann im Namen S.D. Fürst Albrecht an die Abiturientin Mira Vieting und gratulierte ihr herzlich zu dieser großartigen Leistung.

Für den Elternbeirat gratulierte der Vorsitzende Manfred van Rinsum den Abiturienten und  überreichte den Preis des Elternbeirates für das zweitbeste Abitur an Jaqueline Michel mit 1,20. Für das drittbeste Abitur ehrte er Johanna Pattavina und Jasmin Della Guardia, die beide die Note 1,30 erreicht haben.
Anschließend überreichte Stefan Rößle  den Preis des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries e.V als dessen Vorsitzender an Lena Oberhauser für ihre ausgezeichnete W-Seminararbeit zum Thema „Forensische Entomologie – Sukzession am Beispiel der Schmeißfliege.“ Für die Raiffeisen-Volksbank Ries eG gratulierte der Vorstandsvorsitzende Paul W. Ritter den Abiturienten. „Denken Sie abseits der ausgetretenen Pfade, entwickeln Sie Ideen und Konzepte und setzen Sie diese um“, forderte er sie auf  und überreichte anschließend einen Preis an Paul Roters für seine hervorragenden Leistungen im Fach Physik und seine bemerkenswerte Seminararbeit zum Thema „Optische Linsen“.
Den Preis des „Fördervereins ehemaliger Schüler und Freunde des A-E-G" erhielt Jasmin Della Guardia für ihre beiden Arbeiten im W- und P-Seminar im Bereich Geschichte aus den Händen der Schulleiterin.

Persönlich und im Namen der Stadt Oettingen gratulierte Bürgermeisterin Petra Wagner den Abiturienten zu ihrem großartigen Ergebnis. "Ich wünsche Ihnen viele erfolgreiche und gute Jahre. Lassen Sie sich nicht einfangen von Neid und Missgunst, gönnen Sie den anderen etwas, dann werden Sie ein erfülltes Leben haben", versicherte sie den Absolventen. Für ihr jahrelanges, selbstverständliches Engagement und ihren Einsatz bei der Unterstützung eines Mitschülers, dem nach der neunten Klasse kein Zivildienstleistender mehr zugeteilt wurde, zeichnete sie Lukas Katzenberger, Julian Nawrath und Marius Trollmann mit dem "Bürgermeisterpreis" aus und lobte ausdrücklich deren Beispiel einer gelebten Inklusion am A-E-G. Für seine überragenden Leistungen im Fach Geographie überreichte Kursleiterin Linda Lutter einen Preis an Moritz Bergdolt und Felix Käser erhielt den Preis der Elisabeth-Saal-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im Fach Latein aus den Händen von Wolfgang Knoll. Den Preis der Deutschen Mathematikervereinigung für die besten Leistungen im Fach Mathematik übergab Martin Graf an Simon Schreiber.
Im Namen der SMV bedankten sich die Schülersprecher Inca Heinlein, Saskia Kleemann und Jan-Philipp van Olfen bei ihren Vorgängern und den zahlreichen Mitarbeitern in der SMV aus dem Abiturjahrgang für deren herausragendes, oft langjähriges Engagement.

Nach dem schwungvoll vorgetragenen Stück „Bulgar from Kishinev“ durch ein Ensemble der  Abiturienten, begrüßte Mira Vieting ihre Gäste im „Studio zur Abirundschau“ und präsentierte die Ergebnisse ihrer zwölfjährigen Recherchen als Undercoverreporterin. Während eine Reportage über die Grundschulzeit das Vormittagsprogramm gefüllt habe, meldeten die Mittagsnachrichten, die Möglichkeit des Übertritts ans Gymnasium. „Nun durfte man auch mal selbst die Fernbedienung in die Hand nehmen und über das Programm bestimmen!“ Die Sportschau berichtete über eine herrliche Woche auf Skiern von 7.Klässlern und interessante Eindrücke aus vielen Ländern Europas wurden zum Teil mit Livebildern in der 9. Klasse gesendet. „In unserem Vorabendprogramm lief dann ein breitgefächertes Spektrum von Ausflügen in die weite Welt. Doch jetzt zur besten Sendezeit kommt unsere Primetime! Unsere Primetime ist so wertvoll, weil wir so viele Möglichkeiten haben und ab jetzt jeder selbst entscheiden muss, welchen Sender er einschaltet“, stellte Mira Vieting fest aber sie sei sich sicher, dass auch in Zukunft ein abwechslungsreiches Programm garantiert sei. Im „Abspann“ zur Sendung dankte sie allen, die in den Familien und dem A-E-G zu dem großartigen Erfolg beigetragen haben und wünschte allen eine „einzigartige Zeit“.

Anschließend erhielten die Abiturienten unter dem Beifall der Anwesenden dann ihre Reifezeugnisse überreicht. Neben dem Zeugnis bekamen sie die schon traditionelle Schultüte des Elternbeirates, deren Inhalt sie immer an ihre Zeit am A-E-G erinnern wird.

In den festlichen Rahmen der Feier passte auch der musikalische Abschluss. Mit „Time to say Goodbye“ setzten das Abi-Ensemble einen emotionalen Schlusspunkt unter die eindrucksvolle Feier, die dann nach dem Gottesdienst beim Abiturball ihre Fortsetzung fand.

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