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Bonbons, Bomben und Bananen

Abiturienten verabschieden sich mit traditionellem „Abischerz“

 

Der Mensch braucht Rituale und auch in einem Schuljahr tauchen immer wieder Rituale auf. Eines davon ist der „Abischerz“, mit dem sich die Abiturienten nach erfolgreichem Abschluss ihrer Schulzeit von ihren Mitschülerinnen und  Mitschülern verabschieden. Dröhnende Bässe, ein hämmerndes Schlagzeug und eindringlicher Gitarrensound kündigte allen an, es ist wieder soweit, die Abiturienten laden zum traditionellen Abischerz. Bei herrlichem Sommerwetter empfing die Abiband die Schülerinnen und Schüler auf dem Sportgelände der Grund- und Mittelschule. Bei ausgelassener Stimmung warteten, wie es eben der Brauch ist, verschiedene „Wettkämpfe“ auf die Lehrer, in denen sie sich mit den Schülern messen mussten. Den Anfang machte ein Bobbycarrennen. Beide Durchgänge wurden von den Schülern mühelos gewonnen, da sie, was die Beinlänge betrifft, doch entscheidende Vorteile hatten. Sportlich zeigten sich auch die Abiturienten selbst, vor allem im Werfen von Bonbons und Wasserbomben, mit denen sie bei den heißen Temperaturen für willkommene Abkühlung sorgten. Ein ruhiges Händchen war beim folgenden Bananenlauf vonnöten. Vorsichtig und mit Fingerspitzengefühl brachte das Duo Hönle/Mayr ihre Banane sicher und weit vor den Schülern ins Ziel und sorgte damit für den Ausgleich. Nach einem musikalischen Intermezzo war dann Köpfchen gefragt und es wunderte, dass dabei nur Lehrer auf die Bühne gerufen wurde. Sigurd Kneuse und Alois Mayr stellten sich der Herausforderung. Obwohl beide durch eine Tafel getrennt waren, wurde nicht das „Herzblatt“ gesucht, sondern die Lösung einer mathematischen Aufgabe. Die Köpfe rauchten, die Stifte glühten, und im Trubel der Anfeuerungen, der Jagd nach Bonbons und der Flucht vor Wasserbomben ging fast unter, dass der Altphilologe die Lösung tatsächlich vor dem Mathematiker, dem auch „verdeckte Ermittlungen“ nichts halfen, auf die Tafel gekritzelt hatte.
Auch das folgende Spiel gehört schon zum Standartrepertoire eines Abischerzes. Gerade bei den heißen Temperaturen fanden sich auch schnell Mitspieler, die aus einem Wasserbottich nur mit dem Mund Äpfel fischen wollten. Unter ihnen mit Christian Heinz auch der absolute Rekordhalter, der seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit in dieser Disziplin natürlich verteidigen wollte. Lange schien es so, als sollte er wieder den Sieg davon tragen, denn seine 2, 3 Sekunden waren neuer Rekord, bis zum Schluss Timo Unger an die Wanne trat und nach unglaublichen 2,0 Sekunden den Apfel zwischen den Zähnen hielt.
Mit einem weiteren musikalischen Auftritt der Abiband, fliegenden Bonbons und Wasserbomben verabschiedeten sich die Abiturienten dann endgültig von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und sagten „Abivederci!“

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