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Begrüßung mit einer "bise"

Neuntklässler erlebten eine spannende und interessante Woche in Frankreich

 

Nach einer Nachtfahrt im Bus kamen die 18 Neuntklässler am Sonntagmorgen  etwas müde, aber auch sehr aufgeregt in Draguignan (Südfrankreich) an und wurden gleich herzlich von ihren Austauschpartnern und deren Eltern in Empfang genommen. Die Begrüßung erfolgte natürlich à la française mit einer bise, dem französischen Wangenkuss!
Am Sonntag konnten sich die Schüler in ihren Gastfamilien erholen und ab Montag begann dann eine sehr erlebnisreiche Woche. Eines der ersten Highlights war die Bootsfahrt nach St. Tropez und die Besichtigung der dortigen Zitadelle, in der sich heute das Museum für die Geschichte der Seefahrt befindet. Die Schüler hatten auch Zeit für einen Bummel durch die weltberühmte Hafenstadt und konnten typische Spezialitäten wie die tarte tropézienne probieren, eine mit Buttercreme gefüllte Brioche mit Orangengeschmack.

Am nächsten Tag stand der Besuch der berühmten Zisterzienserabtei von Le Thoronet auf dem Programm, wo die Schüler eine Führung durch die Abteikirche und die verschiedenen noch erhaltenen Räume machten. Dabei lernten sie die Lebensweise und den Rhythmus der damals in der Abtei lebenden Mönche genau kennen.
Im Internationalen Parfümerie-Museum in Grasse entdeckten die Schüler am Mittwoch die Geschichte des Parfums und konnten zudem ihren Geruchsinn testen, indem sie Düfte erraten bzw. richtig zuzuordnen mussten.

Beim Besuch in Antibes am Nachmittag zeigte sich das Meer von seiner stürmischen Seite, so dass alle sich möglichst schnell in das Picasso-Museum begaben. Nach dem Museumsbesuch hatte sich der Himmel etwas beruhigt und die Gruppe konnte einen Spaziergang durch die kleinen Gassen der Altstadt von Antibes machen und in einer typisch französischen Bäckerei verschiedene Leckereien, z. B. macarons, kosten.

Ein weiterer Ausflug führte die Gruppe nach Nizza, wo diesmal strahlender Sonnenschein die Schüler empfing. Nach einem Strandspaziergang erfolgte der Aufstieg zum Schlosshügel, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und das Meer hat. In der Altstadt von Nizza konnten die Schüler dann mittags die typischen Produkte der Provence, wie z. B. Seifen, Lavendel oder Oliven, bewundern und erwerben, bevor sie am Nachmittag das moderne Nizza mit seiner großen Einkaufsmeile erkunden durften.
Nicht zuletzt gab es natürlich auch in Draguignan selbst eine Stadtführung, bei der die Schüler u. a. die Geschichte des Drachenbezwingers St. Hermentaire hörten und erfuhren, dass sich der Name der Stadt vom französischen Wort dragon (Drache) ableitet.

An zwei Vormittagen besuchten die deutschen Schüler mit ihren Austauschpartnern  den Unterricht und erhielten so interessante Einblicke in den französischen Schulalltag.

Wie im Flug war die Woche vergangen und schon fand am Freitag das gemeinsame Abschiedsfest in der Schule statt, bei dem es viele französische Spezialitäten gab.
Nach einem tränenreichen Abschied am Samstagmorgen begann die Rückfahrt nach Oettingen. Nun freuen sich alle schon auf den Gegenbesuch der Franzosen, der Mitte April erfolgen wird! Bis bald also! A bientôt!

Ein besonderer Dank gilt dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für die Unterstützung der Austauschfahrt!

Christina Niegisch, StRin