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Auf nach Siebenbürgen!

Sie ist ein fester Bestandteil des Schuljahres, die Studienfahrt nach Siebenbürgen. Am Samstag, den 17.09.2016 um 16.00 Uhr war es wieder soweit. Mit Pfarrer Sattler und StRin Fürstenau machte sich eine Schülergruppe auf die Reise.

 

Die neuesten Bilder aus Klausenburg, der Saline in Turda und Schäßburg

Bilder von dem nächtlichen Besuch am Schloss Schönbrunn in Wien, dem wunderbaren Sonnenaufgang auf den ersten Kilometern in Rumänien und dem herrlichen Blick über Klausenburg

19.09.16, 15.10 Uhr unsere Gruppe live in Schäßburg am Stundturm (mit Screenshot über Webcam aufgenommen)!

Zum ersten Mal nach über zehn Jahren begann die Fahrt bei Regen und die Verabschiedung lief unter Schirmen ab. Auf dem unteren Pausehof wartete Alfred Filp, selbst ein Siebenbürger Sachse, mit seinem Bus. Beide begleiten uns schon viele Jahre auf der wunderbaren Fahrt. Die Teilnehmer trafen nach und nach ein und Pfarrer Sattler fand wieder die richtigen Worte, um den Abschiedsschmerz zu lindern. Günther Schmalisch, selbst schon mehr als zehn Mal Begleiter der Fahrt, verabschiedete diesmal die Gruppe und wünschte ihnen eine gute Reise und vor allem eine gesunde Rückkehr und dann ging es auch schon los. Über München und Linz werden die Teilnehmer gegen 22.00 Uhr am Schloss Schönbrunn in Wien einen ersten Halt einlegen bevor dann gegen 2.00 Uhr nachts schon ein Höhepunkt der Reise ansteht, der nächtliche Spaziergang durch Budapest, eine der schönsten Städte der Welt. Unvergesslich die Eindrücke bei der Wanderung durch die váci utca, über die berühmte Kettenbrücke und entlang der Donau. Hoffentlich verhindert der Regen nicht wie im letzten Jahr dieses einmalige Erlebnis.
Wenn die Sonne aufgeht, werden die Reisenden bereits nahe Rumänien sein und damit vier Länder bereist haben. Wenn sie aus dem Fenster sehen, werden sie merken, dass sie in einem ganz anderen Kulturkreis sind, fremd und faszinierend zugleich. Die Grenze passiert, ist man eine Stunde älter und braucht eine andere Währung. Deswegen geht es in Oradea ans Geldwechseln. Lei heißt nun die Scheine in der Tasche. Gegen Mittag ist das Hotel Belvedere, mit seiner wunderbaren Lage hoch über Klausenburg erreicht. Ausruhen!!
Und dann wartet eine Woche in einer wunderschönen Landschaft, lebendigen, mittlerweile modernen Städten mit westlichem Standard und der unglaubliche Kontrast zum Leben auf den Dörfern. Zugleich auch ein Eintauchen in die für viele hier völlig unbekannten 800 jährigen Geschichte von Deutschen in Siebenbürgen, ihrer Ansiedlung, ihrem Fleiß, ihrem Glauben, ihrem Zusammengehörigkeitsgefühl, ihren Nöten, ihren Ängsten und Sorgen, ihrem Leben in Anfeindung und Bedrängung, ihrer Standhaftigkeit und ihrer Heimatverbundenheit auch in der Ferne.

Wir wünschen unseren Reisenden unvergessliche Tage und eine gesunde Rückkehr!

Bilder von der Abfahrt...