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A-E-G Konzept in Bielefeld vorgestellt

Das pädagogische Konzept des Albrecht-Ernst-Gymnasiums stößt auch in Nordrhein-Westfalen auf großes Interesse

 

Das pädagogische Konzept des Albrecht-Ernst-Gymnasiums hat nun schon bis in Nordrhein-Westfalen großes Interesse gefunden. Nach der überaus positiven Resonanz, die das Konzept bereits im Frühjahr am Pädagogischen Institut in Nürnberg erfahren hat, wurde das A-E-G nach Bielefeld eingeladen um im Rahmen der Tagung "„Schulklima, Raumgestaltung und Architektur“ das Konzept des schülerzentrierten, individualisierten Lernens zu präsentieren. Studiendirektor Günther Schmalisch und Oberstudienrat Christian Heinz, vertraten das A-E-G bei der Veranstaltung und machten den anwesenden Schulleitungen, Lehrkräften, Architekten, Bauherren und Schulverwaltungen deutlich, wie eng das Konzept auch mit der Raumgestaltung, speziell dem "flexiblen Klassenzimmer", verbunden ist.
In einem Einführungsreferat zeichneten sie vor dem gesamten Plenum den Weg nach, den das A-E-G bisher beschritten hat. Unter anderem machten sie deutlich, dass gerade die Erkenntnisse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen der letzten Jahre zur Frage "wie Kinder lernen" ein Umdenken erforderlich zwingend machen. Wenn Lernen unter anderem angstfrei geschehen müsse und Schüler nachhaltig lernen, wenn sie die aktiv Handelnden und nicht die passiv Konsumierenden sind, wenn Schüler individuelle Strukuren und Zugangswege sowie Möglichkeiten zu vernetzendem Denken für erfolgreiches Lernen brauchen, sind flexible Unterrichtsformen nötig, was die herkömmliche Raumausstattung aber nur mit einem hohen Umbauaufwand erlaubt. Die beiden Referenten konnten aus eigener Unterrichtserfahrung am A-E-G berichten, welche effektiven Möglichkeiten dagegen die Einrichtung des "flexiblen Klassenzimmers" für die Umsetzung des schülerzentrierten Unterrichts bietet.
Die beiden Referenten ernteten für ihre Gedanken und Ausführungen breite Zustimmung der zahlreichen Teilnehmer, die einige nach dem Vortrag auch im persönlichen Gespräch zum Ausdruck brachten.
Am Nachmittag schloss sich dann ein Workshop an, in dem Günther Schmalisch und Christian Heinz die vielfältigen Maßnahmen und Möglichkeiten für ein schülerzentriertes und individualisiertes Lernen, die mittlerweile am Albrecht-Ernst-Gymnasium als Bausteine des Gesamtkonzeptes entwickelt wurden, anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis erläuterten und mit den Tagungsteilnehmern diskutierten. Neben den schülerzentrierten und jahrgangsübergreifenden Unterrichtsformen in den flexiblen Klassenzimmern, stießen dabei vor allem auch die verschiedenen A-E-G-Internetplattformen, wie der "digitale Schreibtisch", die Zwischenberichte, die intensive Hausaufgabenbetreuung oder auch das Doppelstundenprinzip auf großes Interesse. Einige Teilnehmer aus Schulen, die ebenfalls bereits Erfahrungen mit flexiblen Klassenzimmern sammeln konnten, bestätigten die Äußerungen der beiden Referenten des A-E-G voll und ganz. Bei der Abschlussveranstaltung dankte Professor Otto Herz, Mitinitiator der Tagung, Günther Schmalisch und Christian Heinz für ihre vielfältigen Anregungen und bescheinigte dem Albrecht-Ernst-Gymnasium, dass es sich mit seinem Konzept auf "dem richtigen pädagogischen Weg für die Schule des 21. Jahrhunderts befinde."

 

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