Sie sind hier: Startseite / News / A-E-G Konzept auch in Rheinland-Pfalz gefragt

A-E-G Konzept auch in Rheinland-Pfalz gefragt

Das Zusammenwirken von Pädagogik und Raumkonzept am A-E-G findet bei Tagung zur Schulentwicklung in Ingelheim am Rhein großes Interesse

"Umgestaltung der schulischen Lernwelt" lautete das Thema einer Tagung in der Fridtjof-Nansen-Akademie in Ingelheim am Rhein. Die einmalige Verbindung von pädagogischem Konzept und Raumstruktur des Albrecht-Ernst-Gymnasiums ist mittlerweile auch in Rheinland-Pfalz bekannt. Neben der Helene Lange Schule Wiesbaden, der Laborschule Bielefeld oder der Max-Brauer-Schule Hamburg - alles Schulen, die in den Schulrankings zu den besten in Deutschland gehören - hatte Organisatorin Dorothea Werner-Tokarski vom Pädagogischen Landesinstitut auch das A-E-G eingeladen um zum Thema "Umgestaltung von Raum und Zeit in flexiblen Lernlandschaften" das Oettinger Konzept in einem fünfstündigen Workshop vorzustellen. Die Veranstaltung war Teil eines Schulentwicklungsprojekts für ausgewählte Schulen in Rheinland-Pfalz, denen über mehrere Jahre Fortbildungen,Beratung und fachkundige Begleitung zur Schulentwicklung angeboten werden.

StD Günther Schmalisch und StRin Linda Lutter waren nach Ingelheim gereist um interessierten Kollegen und Schulleitern das Konzept des A-E-G ausführlich darzustellen. Am Vormittag erläuterten sie den Zuhörern den Prozess, von der Erkenntnis, dass Bewegung für effektives Lernen unerlässlich ist, der Bestätigung dieser Tatsache durch das Forschungsprojekt des Ulmer Zentrums für Neurowissenschaften und Lernen von Prof. Manfred Spitzer am A-E-G, den ersten flexiblen Klassenzimmern, bis hin zu den modernen, von den Verantwortlichen am A-E-G und externen Beratern eigens entwickelten Lernlandschaften, in denen sich die pädagogisch-didaktischen Erkenntnisse in idealer Weise mit einem ganz neuen Raumkonzept verbinden. Die beiden Referenten stießen bei den Zuhörern auf großes Interesse, was auch die zahlreichen Nachfragen belegten.
Schmalisch und Lutter wiesen insbesondere auch darauf hin, wie wichtig die Unterstützung durch den jeweiligen Schulaufwandsträger und die zuständigen Mitarbeiter, wie in unserem Fall Kreisbaumeister Hans Dunzinger, für die Umsetzung der Vorhaben ist.

Im zweiten Teil des Workshops stellten die Referenten am Beispiel der Fächer Deutsch und Geographie die Unterrichtspraxis in den Lernlandschaften vor. Reges Interesse und großes Lob fand auch das vorgestellte Lernmaterial, das die Schüler nicht nur zu eigenständigem, individualisiertem Lernen anleitet, sondern durch die Verzahnung der beiden Fächer themenorientiertes und damit vernetzendes, verstehendes Lernen ermöglicht.
Auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung herrschte noch großer Informations- und Gesprächsbedarf bei den Teilnehmern.