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63 Jahre A-E-G verabschiedet

Friedrich Eberle und Rudi Schneid verlassen das A-E-G

Zusammen haben sie genau 63 Jahre das Albrecht-Ernst-Gymnasium mitgeprägt, nun haben sie sich von der Schulfamilie verabschiedet. Der stellvertretende Schulleiter Friedrich Eberle wirkte 27 Jahre am A-E-G und Studiendirektor Rudolf Schneid unterrichtete sogar 36 Jahre in den Fächern Mathematik und Physik am Oettinger Gymnasium.

Schulleiterin Claudia Langer dankte beiden verdienten Kollegen für ihren jahrzehntelangen Einsatz in verschiedenen Funktionen. „Zwei Persönlichkeiten verlassen das A-E-G die in unterschiedlicher, aber nachhaltiger Weise mit großem Engagement hier gewirkt haben und Lücken hinterlassen werden.“ Sie wünschte ihrem bisherigen Stellvertreter Friedrich Eberle, der aus persönlichen Gründen ans Augsburger Peutinger Gymnasium wechselt, alles erdenklich Gute an seiner neuen Schule und vor allem viel Kraft und Gesundheit. Rudolf Schneid gab sie die besten Wünsche für einen erholsamen Ruhestand mit auf den Weg. Beiden versicherte sie, dass sie immer gern gesehene Gäste am A-E-G bleiben werden.

Für den Personalrat würdigte Manfred Pausch die Verdienste von Friedrich Eberle. Die hohe Wertschätzung, die er im Kollegium von Anfang an genoss, zeige sich auch dadurch, dass er bereits wenige Jahre nach seinem Amtsantritt am A-E-G bereits in den Personalrat gewählt wurde. Sowohl als Fachbetreuer für Deutsch als auch während der elf Jahre als Stellvertreter der Schulleiterin habe er sich stets durch große Kollegialität, hohe Fachkompetenz, Offenheit und Verständnis ausgezeichnet und die Anerkennung der Kollegen, aber auch bei den Schülerinnen und Schülern erworben. „Du hast Geschichte in Geschichten erzählt, das hat die Schüler begeistert!“ Im Namen des Kollegiums wünschte Pausch dem scheidenden Konrektor ein schnelles Eingewöhnen an der neuen Wirkungsstätte und gesundheitliches Wohlergehen.

Für das große Engagement und den nimmermüden Einsatz, ob als Sammlungsleiter Physik, Systembetreuer oder Fachbetreuer für Mathematik im Laufe von dreieinhalb Jahrzehnten dankte Martin Graf im Namen des Kollegiums seinem Fachkollegen Rudolf Schneid.

Als begeisterter Historiker griff Friedrich Eberle in seiner Dankesrede auf Jahresberichte und Aussagen seiner Vorgänger im Amt des Stellvertretenden Schulleiters aus vergangenen Zeiten zurück, und zeigte daran die hervorragende Entwicklung auf, die das A-E-G gemacht hat. Er bedankte sich bei allen, die ihn während der 27 Jahre in Oettingen begleitet und unterstützt haben und wünschte dem Albrecht-Ernst-Gymnasium eine gute und erfolgreiche Zukunft.

Wie sehr in seine Zeit bei der Bundeswehr geprägt habe, betonte Rudolf Schneid in seinen Abschiedsworten. Die Werte, wie Disziplin und Ordnung, Einsatz und das strikte Einhalten klarer Vorgaben, die er dort verinnerlicht habe, hätten auch seinen Unterricht dominiert, aber immer mit dem Ziel, den größtmöglichen Erfolg zu erreichen. Er bedankte sich ebenfalls für die Kollegialität, viele gute Gespräche und die erfahrende Unterstützung während der vielen Jahre und dachte auch an einige Weggefährten, die bereits verstorben sind.

Mit einem kurzen, schwungvollen Konzert zusammen mit seinen Kollegen vom „Oettinger Jazzkränzchen“ nahm der begeisterte Trompeter dann endgültig Abschied vom A-E-G.

Endültig in den Ruhestand verabschiedet wurden auch Marle Koch-Schneider und Ernst Christ, die sich beide bereits in der Freistellungsphase befanden.

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