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50 Jahre Freundschaft - ein Grund zum Feiern

Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe erlebten einen abwechslungsreichen deutsch-französischen Tag

Der 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages war nicht nur in Berlin und anderen Städten ein Grund zum Feiern, sondern auch am Albrecht-Ernst-Gymnasium.

Fachbetreuer Friedrich Betz und seine Kolleginnen aus der Fachschaft Französisch hatten für diesen besonderen "Deutsch-Französischen Tag" ein abwechslungsreiches, interessantes und informatives Programm vorbereitet, das, auch angesichts der bevorstehenden Wahl  der dritten Fremdsprache, vor allem den Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe  die Bedeutung der Freundschaft beider Länder sowie die regionalen, kulturellen, sprachlichen und kulinarischen Besonderheiten Frankreichs näher bringen sollte. Mit einer umfangreichen Ausstellung in der Aula und zahlreichen Stationen konnten die Schüler eine Entdeckungstour durch das Nachbarland absolvieren. und es in ganz unterschiedlicher Weise kennen lernen. Ob es galt Camembert, Lavendel oder andere typische Düfte zu erschnuppern oder mit Geschick und Teamarbeit Freundschaftsbändchen mit den Farben der Tricolore oder den Eifelturm zu basteln, Puzzles zu erstellen oder ein Quiz zu bewältigen, auf ihrer Reise durch Frankreich mussten die Schüler nicht nur alle Sinne, sondern auch ihr Köpfchen einsetzen. Passend zum Anlass griff der Film "Krieg der Knöpfe", der den Schülern im Medienraum präsentiert wurde, das Thema "Wie aus Feinden Freunde werden" auf. Ein ganz dunkles Kapitel aus der Geschichte der beiden Nachbarländer wurde am Abend zum Abschluss des Jubiläums thematisiert. Die Fachschaft Französisch hatte die Mitglieder des Lehrerkollegiums zur Vorführung des auf historischen Tatsachen beruhenden Films "Auf Wiedersehen Kinder" des berühmten Regisseurs Louis Malle eingeladen. Der vielfach preisgekrönte Film spielt im besetzten Frankreich im Winter 1944 und schildert unspektakulär und in beklemmender Weise das Leben von Kindern in einem Internat, in dem der Schulleiter auch jüdische Kinder versteckt. Durch einen Verrat werden diese und auch der Pater am Schluss des Filmes von der Gestapo verhaftet und in Lager abtransportiert. Bei einem Imbiss mit französischen Spezialitäten wurde von den Teilnehmern noch lange angeregt über den Film diskutiert.

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