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„Schön eben in Schöneben"

Bericht vom (aktuell noch laufenden) Skikurs

Die Skikurswoche in Schlagworten:

„Schöneben":

Der Lift in St. Valentin wurde überholt - das Ausweichskigebiet Schöneben erwies sich im doppelten Sinne als Glücksfall: die Pisten waren für die Anfänger „schön eben“ - und trotz frühlingshafter Temperaturen fuhren wir auf 2000 Meter Höhe in einer beeindruckenden Winterlandschaft Ski.

„Skikursleitung“:

Der ursprünglich vorgesehene Leiter musste leider absagen - für Kollege Martin Graf eine Bewährungsprobe: würde ein Mathematiker den hochalpinen und organisatorischen Herausforderungen gewachsen sein? Er war es!

„Lehr-Team“

Die verblüfften Kollegen Fürstenau, Stillger und Heinz wurden Zeugen einer Lernkurve, die man im regulären Unterricht selten sieht: schon an Tag 3 fuhren ALLE Anfänger an Sessel-Liften kilometerlange Abfahrten!

„Kögel hoch 2“:

Frage der Woche: woher kommt der Name der namens-gleichen aber „getrennt voneinander reisenden“ Kollegen, die sich um die logistische Unterstützung (Wurstsemmel oder Käsesemmel-Listen führen, Sonnencreme-Nutzung kontrollieren etc.) kümmerten? Tipp: „was ist ein KOGEL?“. (wer es weiß: Duplo im Direktorat abholen).

Stocker“:

Blick auf das Ortler-Massiv - uns stockte der Atem.

Nichts geriet ins Stocken: überpünktliche Schüler, die nie ihre Liftkarten oder Handschuhe vergaßen.

„Platz auf dem Stockerl 1“: eigentlich alle - jeder Schüler lernte etwas dazu.

„Platz auf dem Stockerl 2:“ Familie Stocker für Freundlichkeit, Flexibilität, super Essen inkl. Eis zum Nachtisch.

Nach ca. 40 Jahren Skikurs in St. Valentin mussten wir zum ersten Mal ins Nachbargebiet Schöneben / Bell Piano ausweichen. Traumhaft gepflegte und fast leere Pisten, perfekte Anlagen für die Anfänger auf ca. 2500m, Sonnenschein und top Schneeverhältnisse trugen allerdings dazu bei, dass wir eine extrem schöne Woche erleben durften. Auch abends war die Stimmung gut: ob gemeinsames Singen und Spielen, Zimmerolympiade, bunter Abend oder Nachtwanderung: es waren rundum gelungene Tage. Josef Plangger,  staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, gewährte den Schülern und Lehrern persönliche und tiefsinnige Einblicke in ein Leben in und mit der Natur. Beeindruckende Bilder illustrierten seine Ausführungen zu Kletterexpeditionen oder Skitouren am Matterhorn, der Eiger-Nordwand, in den Dolomiten, in Südamerika oder am Fuße des Mount Everest. Die Stille im Raum war greifbar, als Josef von einer Skitour erzählte, bei der sein Bruder vor seinen Augen von einer Lawine verschüttet wurde. Der Abend mit Josef war wieder einmal ein Beweis dafür, dass Authentizität und eigenes Erleben durch nichts zu ersetzen sind.

„Eben Schön“ - in Schöneben!

Bilder..