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Fakten 2

Übertritt an das Gymnasium aus späteren Jahrgangsstufen, Übergangsklassen, Aufnahme von Schülern aus der Hauptschule, der Real- und der Wirtschaftsschule - Achtung - zum Teil neue Regelungen bezüglich Einführungsklassen etc. - Übertritt in JGSt 10 oder 11 von Realschule - Regelungen in Kürze aktualisiert (7.5.09)

Aufnahme in das Gymnasium - weitere Fälle

Von der Realschule 5. Klasse in die 5. Klasse Gymnasium

  • Uneingeschränkt: Durchschnittsnote D/M bis 2,50.
  • In allen anderen Fällen nach bestandenem Probeunterricht.

Von der Hauptschule 5. und 6. Klasse in die 6. Klasse Gymnasium

  • Übertritt möglich nach bestandener Aufnahmeprüfung mit Probezeit. Diese Prüfung findet in den letzten Tagen der Sommerferien statt und erstreckt sich in der Regel auf alle Vorrückungsfächer der vorhergehenden Jahrgangsstufe. Entscheidender Punkt ist dabei: Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Schülerin oder der Schüler im Unterricht voraussichtlich erfolgreich mitarbeiten kann. (§ 30 GSO).

Von der Realschule 5. und 6. Klasse in die 6. Klasse Gymnasium

  • Uneingeschränkt: Durchschnittsnote (D/E/M) bis 2,0 und positives Gutachten.
  • In allen anderen Fällen nach bestandener Aufnahmeprüfung mit Probezeit. Diese Prüfung findet in den letzten Tagen der Sommerferien statt und erstreckt sich in der Regel auf alle Vorrückungsfächer der vorhergehenden Jahrgangsstufe. Entscheidender Punkt ist dabei: Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Schülerin oder der Schüler im Unterricht voraussichtlich erfolgreich mitarbeiten kann. (§ 30 GS0).

Von der Haupt-, Real- und Wirtschaftsschule in die 7. Klasse Gymnasium und höher

  • Übertritt möglich nach bestandener Aufnahmeprüfung mit Probezeit. Diese Prüfung findet in den letzten Tagen der Sommerferien statt und erstreckt sich in der Regel auf alle Vorrückungsfächer der vorhergehenden Jahrgangsstufe. Entscheidender Punkt ist dabei: Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Schülerin oder der Schüler im Unterricht voraussichtlich erfolgreich mitarbeiten kann. (§ 30 GSO).

Von der Haupt-, Real- und Wirtschaftsschule mit mittlerem Schulabschluss an das Gymnasium

  • Grundsätzlich sind eine Aufnahmeprüfung über alle Vorrückungsfächer der vorhergehenden Jahrgangsstufe abzulegen und eine Probezeit (i.d.R. 1/2 Jahr) zu bestehen. Ausnahmen s.u.
  • in die 10. Klasse des Gymnasium

    • Bei einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser im Abschlusszeugnis in den Vorrückungsfächern der Haupt-,  Real- oder Wirtschaftsschule entfällt die Aufnahmeprüfung. (§ 31 Abs. 1 GSO).
    • Altersgrenze (bei Eintritt in die 10. Jahrgangsstufe darf am 30. Juni des jeweiligen Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet sein; damit liegt für diese Schüler die Altersgrenze um 1 Jahr höher als sonst am Gymnasium üblich) und Probezeitbestimmungen sind aber zu beachten. Die Nachholfrist für die zweite Fremdsprache beträgt in der Regel nicht mehr als ein Jahr.
  • in die 11. Klasse des Gymnasiums

    • Bei einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser im Abschlusszeugnis in den Vorrückungsfächern der Real- bzw. der Wirtschaftsschule beschränkt sich die Aufnahmeprüfung auf die Kernfächer der jeweiligen Ausbildungsrichtung des Gymnasiums (ohne 2. Fremdsprache).
    • Bei einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser im Abschlusszeugnis entfällt die Aufnahmeprüfung (§ 31 Abs. 1 GSO)
    • Höchstalter (vor Eintritt in die 11. Jahrgangsstufe darf am 30. Juni des jeweiligen Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet sein) und Probezeitbestimmungen gelten unverändert. Die Nachholfrist für die zweite Fremdsprache beträgt in der Regel nicht mehr als ein Jahr.
    • Die Aufnahme in die sprachliche Ausbildungsrichtung des Gymnasiums ist möglich, wenn durchgängig E als Pflichtfach und F als Wahlpflichtfach in der Realschule belegt wurden und in der 11. Jahrgangssufe die spät beginnende Fremdsprache dazu genommen wird.
  • Übergangs- und Anschlussklassen (§ 31 Abs. 2 GSO)

    • Übergangsklassen stellen eine besondere Form der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums dar. Erhöhtes Gewicht liegt dabei auf den Fächern, in denen die Absolventen der Haupt-, Real- und Wirtschaftsschulen gegenüber der Gymnasiasten einen Nachholbedarf haben (Englisch, Französisch, Mathematik). (I.d.R. in Kempten).
      Der erfolgreiche Besuch einer entsprechenden Übergangsklasse berechtigt zum Eintritt in die Jahrgangsstufe 11 des neunjährigen Gymnasiums der mathematisch-naturwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Ausbildungsrichtung; er berechtigt Absolventinnen und Absolventen von Realschulen (mit Französisch als Wahlpflichtfach) darüber hinaus zum Eintritt in die sprachliche Ausbildungsrichtung mit Einstieg in eine spät beginnende Fremdsprache
      Aufnahmevoraussetzungen:
      • Uneingeschränkte Bestätigung der Eignung für den Bildungsweg des Gymnasiums in einem Gutachten der Haupt-, Real- oder Wirtschaftsschule, an der die 10. Jahrgangsstufe besucht wurde,
      • Bestehen der Probezeit bis zum Zwischenzeugnis
      • Altersgrenze: bei Eintritt in die 10. Jahrgangsstufe darf am 30. Juni des jeweiligen Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet sein - Sonderregelung!.
    • Anschlussklassen sind speziell für Absolventen von Haupt-, Real- oder Wirtschaftsschulen eingerichtete Klassen der 11. Jahrgangsstufe, die den direkten Anschluss an die 12. Klasse des Gymnasiums ermöglichen. (In Unterfranken selten)
      Aufnahmevoraussetzungen:
      • Uneingeschränkte Bestätigung der Eignung für den Bildungsweg des Gymnasiums in einem Gutachten der Haupt-,  Real- oder Wirtschaftsschule, an der die 10. Jahrgangsstufe besucht wurde.
      • Unterschreitung der Höchstaltersgrenze (vor Eintritt in die 11. Jahrgangsstufe darf am 30. Juni des jeweiligen Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet sein),
      • Nachweis von mindestens 6 Jahreswochenstunden Französisch (Wahlpflicht- oder Wahlunterricht),
      • Bestehen der Probezeit.
    • Ein Rücktritt von einer Anschluss- in eine Übergangsklasse ist möglich, umgekehrt ein Aufstieg nicht möglich. Beide Klassen können nicht wiederholt werden.
    • Die Anmeldung geschieht möglichst kurze Zeit nach Ausgabe des Zwischenzeugnisses an der bisherigen Schule
    • Zwischen Ende Mai und Mitte Juli gibt das Staatsministerium im Bayerischen Staatsanzeiger und im Beiblatt zum Amtsblatt des Kultusministeriums die Schulen und Orte bekannt, an denen die entsprechenden Klassen aufgrund der Voranmeldezahlen errichtet werden können. (Anhang - Kernfächer

Prüfungsfächer sind dann an den Gymnasien:

  • am mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium: Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Chemie,
  • am wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium: Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Wirtschafts- und Rechtslehre,
  • am sozialwissenschaftlichen Gymnasium: Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Sozialkunde.